Ein Spiegelbild der Saison – EVR verspielt 3:0-Vorsprung

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Die Hausherren spielten den Favoriten in den Eröffnungsminuten förmlich an die Wand. Als Martin Prochazka seine Klasse aufblitzen ließ und John Sicinski überlegt bediente, war die verdiente Regensburger Führung perfekt (3.). Thomas Daffner und Mario Dörfler hätten den Vorsprung eigentlich in die Höhe schrauben müssen, vergaben jedoch in aussichtsreicher Position. Nach und nach fanden die Gäste ins Spiel. Gute Chancen durch Florian Thomas oder Premysl Sedlak blieben jedoch ungenutzt. Als John Sicinski dafür in der 14. Minute sein zweites Tor des Abends erzielen konnte, stand die Donau Arena endgültig Kopf. Bis zum Ende des Drittels durfte sich dann aber EVR-Goalie Jonas Leserer nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen, sollte seinen Kasten aber sauber halten.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Peitinger dagegen agiler, scheiterten aber immer wieder am glänzend reagierenden Regensburger Schlussmann. Als Martin Ancicka einen Querpass der Gäste abfing und das 3:0 markierte, nahm die Überraschung langsam aber sicher Konturen an (27.). Beinahe hätte Michael Kreitl kurz darauf den Anschluss herstellen können, doch der Pfosten stand bei diesem Schlenzer aus der Nahdistanz im Weg. Auch die Regensburger blieben gefährlich und hätte Martin Prochazka den Puck aus spitzem Winkel am bereits geschlagenen Gästegoalie Florian Hechenrieder vorbei, im Tor untergebracht, dann wäre die Partie bereits frühzeitig entschieden gewesen. So hofften die Regensburger Anhänger unter den 1669 Zuschauern in der Donau Arena darauf, dass ihre Mannschaft sich die Kräfte gut eingeteilt hatte und im Schlussabschnitt nicht mehr ins Schleudern kommen würde. Letztlich sollte dieser Wunsch allerdings unerfüllt bleiben.

Nach mehreren hochkarätigen Peitinger Chancen erzielte Michael Kreitl den ersten Gästetreffer und sorgte dafür, dass die Partie nochmals richtig spannend wurde (45.). Als Florian Thomas gar auf 2:3 verkürzte (54.). wurde das Spiel dann tatsächlich zum Thriller. EVR-Verteidiger Andreas Pielmeier wurde schließlich zur tragischen Figur. Nach einer unerlaubten Befreiung bekam er eine Strafzeit aufgebrummt und die Peitinger ließen sich nicht lange bitten. Michael Kreitl sorgte per Gewaltschuss für den Ausgleich (58.). Die Regensburger wurden nach komfortabler Führung wieder einmal für ihre passive Spielweise bestraft. In der Verlängerung sollte Premysl Sedlak dann für die Entscheidung zugunsten der Gäste sorgen. Dies dürfte vermutlich das letzte Heimspiel der Oberpfälzer gewesen sein, denn es ist schwer vorstellbar, dass die Regensburger gegen die kompakt auftretenden Peitinger in die Play-off-Serie zurückfinden können.

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