Ein Sieg ohne den großen GlanzSelber Wölfe

Ein Sieg ohne den großen GlanzEin Sieg ohne den großen Glanz
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die winterlichen Straßenverhältnisse, ein eher unattraktiver Gegner und die Nikolaus- oder Weihnachtsfeiern forderten ihren Tribut: Nur knapp 1200 Zuschauer fanden gestern Abend den Weg in die Netzsch-Arena. Die Treuesten der treuen Fans sahen einen fulminanten Start der Wölfe, die durch Schadewaldt bereits nach 14 Sekunden zum 1:0 trafen. Es schien sich das erwartete Schützenfest gegen den Tabellenletzten anzubahnen. Nur 60 Sekunden später kam Hördler in eine gute Schussposition, zögerte aber etwas zu lange. Das Spiel verlief in diesen ersten Minuten nur in eine Richtung. Doch dieser Elan der Hausherren sollte schnell verpuffen. Was folgte, war wenig Glanz und Gloria. Nach sechs Minuten musste Kümpel, der für Suvelo das Selber Tor hütete, erstmals eingreifen. Das sollte in der Folge häufiger vorkommen. Auch wegen zwei Überzahlspielen der Gäste, die gleich ihr erstes davon durch Filibok zum Ausgleich nutzten.

Als die Wölfe in der elften Minute für 40 Sekunden sogar mit nur drei Mann gegen fünf Schweinfurter spielen mussten, herrschte richtig dicke Luft vor dem Selber Tor. Die Luft raus war nun bei den Holden-Schützlingen, die sich schwer taten, ihren Rhythmus wieder zu finden. Auch in Überzahl kurz vor Ende des ersten Drittels kamen die Hausherren kaum gefährlich vor das Tor, was bei einem Teil der Zuschauer schon zu ersten leisen Unmutsäußerungen führte.

Viel zufriedener waren die Besucher auch nach dem Mittelabschnitt nicht. Selb war bemüht, aber es fehlte die Leichtigkeit, die das Team in dieser Saison schon in so vielen Spielen vor heimischer Kulisse ausgezeichnet hatte. In der 24. Minute hatten die Wölfe sogar Glück, dass Litesov die große Chance zur Führung für das Schlusslicht aus Schweinfurt vergab. Besser machte es zwei Minuten später Hendrikson auf der Gegenseite. Er wurde nicht energisch angegriffen, zog ab – und traf zum 2:1. Aber auch dieser Treffer sorgte nicht für mehr Sicherheit im Spiel der Hausherren. Die kamen bis auf einen Pfostentreffer von Geisberger und einen Schuss von Fiedler zu keinen weiteren guten Möglichkeiten. Die waren freilich auch auf Seiten der Gäste Mangelware. Die beste Chance hatte in der 34. Minute Nemirovsky, der aber an Kümpel scheiterte.

Im Schlussdrittel wurde es dann zwei Spielern zu bunt. In der 45. Minute bediente Heilman seinen Sturmkollegen Schiener, der zum 3:1 volllendete. Und nur 36 Sekunden später revanchierte sich Schiener mit einem Pass auf Heilman, dem mit dem vierten Selber Treffer für die Vorentscheidung und auch wieder zufriedene Gesichter auf den Rängen sorgte. Mit diesem 4:1 schienen beide Mannschaften zufrieden zu sein. Die Wölfe feierten trotz einer durchwachsenen Vorstellung ihren zehnten Heimsieg. Der ERV Schweinfurt kassierte zwar seine 13. Niederlage in Folge, kam aber nicht derart unter die Räder, wie es wohl viele im Vorfeld dieses – vom Tabellenstand her gesehen – ungleichen Duells erwartet hatten.

Am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) werden sich die Holden-Schützlinge steigern müssen, um auch beim EHC Klostersee zu bestehen. Und danach gilt die volle Konzentration dem 13. Dezember – dem Tag der Revanche gegen Bayreuth.

4:2-Sieg gegen die Eisbären Regensburg
Selber Wölfe gewinnen auch das zweite Süd-Finalspiel

​Im zweiten Spiel der Finalserie der Oberliga Süd gegen die Eisbären Regensburg holten sich die Selber Wölfe in der heimischen Netzsch-Arena den zweiten Sieg. Die Ha...

Stürmer bleibt ein weiteres Jahr am Bodensee
Damian Schneider verlängert beim EV Lindau

​Nach Torwart David Heckenberger und Verteidiger Patrick Raaf-Effertz hat nun auch ein Stürmer seinen Vertrag bei den EV Lindau Islanders verlängert. Damian Schneide...

Wölfe holen wichtigen Sieg in der Donau-Arena
Eisbären Regensburg verlieren im Penaltyschießen gegen Selb

​Im ersten Spiel des Play-off-Finals der Oberliga Süd bekamen es die Regensburger Eisbären mit den Selber Wölfen zu tun. Am Ende behielten die Gäste mit 3:2 nach Pen...

Stürmer verlängert seinen Vertrag
Nick Endress bleibt zwei weitere Jahre beim SC Riesseree

​Der SC Riessersee und Stürmer Nick Endress haben sich auf eine Vertragsverlängerung einigen können. Nach seiner Rückkehr aus der Bayernliga zu seinem Heimatclub kam...

Der Topscorer bleibt
Edgars Homjakovs bleibt bei den Blue Devils Weiden

​Die zweite Kontingentstelle der Blue Devils Weiden neben Tomáš Rubeš ist vergeben. Der letztjährige mannschaftsinterne Topscorer Edgars Homjakovs hat seinen Vertrag...

Verlängerung bei den Black Hawks
Levin Vöst und Aron Schwarz bleiben in Passau

​Die Black Hawks Passau geben zwei weitere Vertragsverlängerungen bekannt. ...

Zusammenarbeit seit 2014
SC Riessersee und Red Bull München verlängern Kooperation

​Der zehnmalige deutsche Eishockey-Meister SC Riessersee und der dreimalige Titelträger EHC Red Bull München verlängern ihre Partnerschaft. Beide Clubs haben sich au...

2014 EBEL-Meister mit dem HC Bozen
Torhüter Jaroslav Hübl verstärkt die Blue Devils Weiden

​Bei der Suche nach einem neuen Torwart für die kommende Oberliga-Saison können die Blue Devils Weiden Vollzug melden. ...

Oberliga Süd Playoffs

Sonntag 18.04.2021
Selber Wölfe Selb
4 : 2
Eisbären Regensburg Regensburg
Dienstag 20.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb
Freitag 23.04.2021
Selber Wölfe Selb
- : -
Eisbären Regensburg Regensburg
Sonntag 25.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Selber Wölfe Selb