Ein Selber ArbeitssiegSelber Wölfe

Ein Selber ArbeitssiegEin Selber Arbeitssieg
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Die Derby-Niederlage vom vergangenen Sonntag schien noch etwas nachzuwirken – zumindest auf den Rängen. Dort ging es im ersten Drittel relativ ruhig zu, so dass ab und an sogar die zehn mitgereisten Anhänger aus Grafing zu vernehmen waren. Auch auf dem Eis benötigten die Wölfe einige Zeit, um sich Möglichkeiten herauszuspielen. Erst nach über fünf Minuten stand Gäste-Torwart Morczinietz vor seinen ersten Prüfungen. Zunächst scheiterte Hördler, kurz darauf brachte Heilman den Puck nicht zwischen Pfosten und Schoner des EHC-Keepers.

Die Hausherren behielten aber die Ruhe, waren doch Begegnungen gegen Klostersee schon in der Vergangenheit meist Geduldsspiele. Und nach acht Minuten fanden die Selber schließlich die Lücke. Fiedler stand nach Pass von Meier sträflich frei vor dem EHC-Gehäuse und ließ Morczinietz keine Chance. Der VER blieb in der Folge überlegen, musste bei Grafinger Kontern aber stets auf der Hut sein. Zwei Mal war Torwart Suevlo zur Stelle. In der zwölften Minute strich ein Schuss von Meier nur knapp am Selber Tor vorbei.

Auch im zweiten Drittel blieb das Tempo in überschaubarem Rahmen. Man hatte das Gefühl, die Holden-Schützlinge würden mit angezogener Handbremse spielen. Sie fabrizierten einige, in Heimspielen sonst eher ungewohnte, Missverständnisse und Fehlpässe. Nach knapp einer halben Stunde gaben dann zumindest die Anhänger der Wölfe ihre Zurückhaltung auf. Und der Funke sprang über von oben nach unten. Zunächst zielte Piwowarczyk knapp vorbei, der nächste Angriff brachte aber das 2:0 für den VER. Schadewaldt war förmlich durch die Gästeabwehr spaziert und schloss eiskalt ab. Und die Wölfe erhielten sogar die Gelegenheit, die Führung weiter auszubauen, ein zweiminütiges Überzahlspiel brachte aber nichts ein. Gewohnt stark dagegen das Penalty-Killing der Hausherren, die keine Möglichkeit zuließen, als Hördler kurz vor Ende des Mittelabschnitts die Strafbank drücken musste.

Der EHC Klostersee gab seine defensive Haltung auch im Schlussdrittel nicht auf. Erst die zweite Strafzeit für den erst 17-jährigen Vollmayer bei den Gäste brachte Platz für die Wölfe, die das Überzahlspiel nun gnadenlos ausnutzen. Martells schönen Pass vollendete Mudryk zum vorentscheidenden 3:0. Weder die wenigen „Fans“ noch die Spieler aus Grafing erwiesen sich in der Folge als gute Verlierer. Den Wölfen war’s am Ende egal. Sie feierten im vierten Pflichstpiel in der Netzsch-Arena ihren vierten Sieg – und Torwart Marko Suvelo seinen zweiten Shutout.

Am Sonntag, 18 Uhr, sind die Selber beim ERV Schweinfurt zu Gast und wollen dort weiter Boden gut machen in der Tabelle.


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