Ein munteres ScheibenschießenSelber Wölfe

Ein munteres ScheibenschießenEin munteres Scheibenschießen
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Am Freitag vier Gegentore, am Sonntag fünf: Trotz der beiden Testspielerfolge gegen den Ost-Oberligisten EHC Erfurt ist noch einiges an Sand im Defensiv-Getriebe der Selber Wölfe. Vor allem im ersten Drittel waren die Hausherren im Rückwärtsgang zu sorglos. Die Führung der Gäste drehten der wiedergenesene Piwowarczyk und Neuzugang Schmid mit seinem ersten Treffer für den VER zwar binnen 21 Sekunden in eine 2:1-Führung um, dann aber agierten die Hausherren wieder zu sorglos. Erfurt bedankte sich mit zwei Treffern und ging mit einer 3:2-Führung in die erste Pause.

Das muntere Scheibenschießen ging auch zu Beginn des zweiten Drittels weiter. Zunächst glich Piwowarczyk aus, 18 Sekunden später trafen die Black Dragons schon wieder. Nun machten die Wölfe wieder ernst, drückten auf das Tempo und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Zwei davon nutzten Geisberger und Moosberger, die ihre Mannschaft mit 5:4 in Führung schossen. Dieser Spielstand sollte aber auch nicht lange Bestand haben. Der Erfurter Sergerie nutzte nur eine Minute später seinen Freiraum eiskalt aus und traf zum 5:5-Ausgleich.

Im Schlussabschnitt standen die Wölfe defensiv besser und erarbeiteten sich im Angriff viele gute Möglichkeiten. Ein Überzahlspiel nutzte Schadewaldt zum 6:5, ehe kurz darauf Moosberger mit seinem zweiten Treffer alles klar machte

„Das hatte den richtigen Charakter eines Vorbereitungsspieles“, bilanzierte ein VER-Anhänger nach den 60 durchaus unterhaltsamen Minuten. In spätestens zwei Wochen, wenn die Oberliga-Hauptrunde beginnt, sollten die Wölfe aber vor allem in der Abwehr noch einiges an Stabilität hinzugewinnen. Am Freitag und Samstag finden bei den Bayernligisten TEV Miesbach und ECDC Memmingen die beiden letzten Testspiele statt.

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