Ein kleines Eishockey-Wunder - oder SaisonendeTölzer Löwen

Ein kleines Eishockey-Wunder - oder SaisonendeEin kleines Eishockey-Wunder - oder Saisonende
Lesedauer: ca. 1 Minute

Um 19.30 Uhr heißt es zum dritten Mal im Play-off-Viertelfinale Tölzer Löwen gegen Löwen Frankfurt. Und die Hessen, die personell aus dem Vollen schöpfen können, scheinen fast alle Trümpfe in der Hand zu haben. Sie sind zur rechten Zeit topfit und haben bereits zwei klare Siege auf ihrem Konto. Die Löwen dagegen wirkten zuletzt nach elf Spielen in nur drei Wochen ausgelaugt, und die beiden Matches gegen Frankfurt haben Spuren hinterlassen: Verteidiger Dominic Fuchs zog sich am Sonntag eine Knöchelverletzung zu und fällt sicher aus, Stürmer Hannes Sedlmayr laboriert an einem Nasenbeinbruch und soll am Donnerstag operiert werden. Die drei Jüngsten im Team, Maxi Kammerer (16) Andreas Eder (wird am Mittwoch 17!) und Andreas Schwarz (17) benötigen dringend eine Pause.

Der Tölzer Cheftrainer Florian Funk denkt dennoch nicht daran, die Flinte ins Korn zu werfen: „Wenn wir in Führung gehen, können wir Frankfurt schlagen“, verkündet er und verrät: „Wir werden diesmal etwas riskanter spielen als zuletzt.“ Löwen-Präsident Josef Hintermaier verbreitet ebenfalls verhaltenen Optimismus: „Wir haben zwar einen mächtigen Gegner. Doch wir werden ihm unsere oberbayerischen Tugenden entgegensetzen.“ Gefeiert übrigens wird in der Hacker Pschorr-Arena auf jeden Fall: Die ECT-Schülermannschaft, die am Wochenende in Berlin Deutscher Meister wurde, darf sich in der ersten Drittelpause ihren redlich verdienten Beifall abholen.