Ein giftiges DuellSelber Wölfe

Ein giftiges DuellEin giftiges Duell
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Nach der „Schlacht“ von Duisburg, die am Sonntag mit einem 3:0-Erfolg für den VER Selb, aber auch mit mehreren Schlägereien und einer Matchstrafe für Nikolaus Meier endete, ist am Dienstag (19.30 Uhr) im dritten Spiel der Serie zwischen den Wölfen und den Füchsen erneut mit einem giftigen Duell in der Autowelt-König-Arena zu rechnen. „Wir werden denen einen heißen Empfang bereiten“, sagt VER-Vorstandsmitglied Thomas Manzei, der von „Duisburger Provokationen der übelsten Sorte“ sprach, die zur Matchstrafe für den Selber Verteidiger geführt hätten. Allerdings werden auch die Gäste ohne die „Übeltäter“ Brett und Clarke Breitkreuz auskommen müssen.

Für VER-Trainer Cory Holden stellt sich die Frage, warum die Breitkreuz-Brüder mit einer Spieldauer davonkamen. „Da waren drei Stockstiche in den Bauch und auf die Arme sowie ein Angriff von der Seite, ehe sich unser Spieler gewehrt hat.“ Clarke Breitkreuz sei zudem noch „wie ein Wilder“ auf Sebastian Lehmann losgegangen und habe den Linienrichter beleidigt. „Die wollten Schlägereien erzwingen, um unseren Kader zu schwächen“, vermutet Holden ein abgekartetes Spiel und eine „unfaire Taktik“ der Duisburger.

Der Selber Trainer wird seinen Spieler wieder einimpfen, möglichst ruhig zu bleiben und sich nicht provozieren zu lassen. „Wir wollen von Raufereien wegbleiben – aber das ist nicht immer einfach. Es ist eben Eishockey und es sind Play-offs.“ Vom Spiel selbst war Holden am Sonntag begeistert. „Unsere Jungs haben taktisch sehr diszipliniert agiert und eine klasse Einstellung an den Tag gelegt. Daran müssen wir am Dienstag anknüpfen.“ Seinen Dank sprach Holden auch einer Selber Firma aus, die von Samstag auf Sonntag eine Übernachtung in Duisburg ermöglicht hatte. „Das hat uns geholfen. Wir waren von Beginn an topfit.“

Vergessen ist mittlerweile die 1:3-Niederlage vom Freitag. „Wir haben jetzt wieder Blut geleckt“, freut sich Holden auf das dritte Spiel der Serie, das wieder für eine gut gefüllte Eishalle und Riesenstimmung sorgen dürfte. „Wir wissen, dass der siebte Mann hinter uns steht“, sieht Holden in den so begeisterungsfähigen Selber Anhängern einen vielleicht entscheidenden Vorteil. Dass dieser am vergangenen Freitag noch nicht genutzt werden konnte, erklärte Holden mit der mangelnden Chancenverwertung. „Wir haben aber schon im ersten Spiel gesehen, dass wir uns vor Duisburg nicht zu verstecken brauchen.“

Ähnlich sieht es Vorstandsmitglied Thomas Manzei, der am Sonntag mit in den Ruhrpott gereist war. „Wir waren bis auf zehn oder 15 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Duisburg fand kein Mittel mehr, weil wir gut verteidigt haben. Das macht mich auch für Dienstag zuversichtlich.“


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