Ein besonderer Tag für die WölfeSelber Wölfe

Ein besonderer Tag für die WölfeEin besonderer Tag für die Wölfe
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Es ist nur eine von 220 Begegnungen in der Hauptrunde der Oberliga Süd. Und doch ist es ein ganz besonderes Spiel für die Selber Wölfe. Erstmals in der Geschichte des Selber Eishockeys wird ein Sonderzug eingesetzt, der 558 Anhänger nach Füssen bringt. Da zusätzlich noch viele Fans, für die im Zug kein Platz mehr war, mit dem Auto ins Allgäu reisen wollen, dürften die Holden-Schützlinge am heutigen Freitag (19.30 Uhr) von über 600 Schlachtenbummlern in der großen Arena des Bundesleistungszentrums unterstützt werden. Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten groß. Auch in Füssen. „Wir freuen uns auf die vielen Zuschauer aus Selb. Wir haben auch genug Bier für sie da“, sagte Trainer Dave Rich beim jüngsten Gastspiel der Füssener in der Autowelt-König-Arena.

Auch VER-Coach Cory Holden weiß mit seiner Mannschaft die Unterstützung der Anhänger zu schätzen. „Sie sind unser siebter Mann. Und gerade heute brauchen wir unsere Fans.“ Zumal der Spielerbus vermutlich recht spärlich besetzt sein wird. Neben den verletzten Herbert Geisberger und Tim Schneider drohen weiterhin auch die Grippe erkrankten Dennis Schiener und Dan Heilman auszufallen. Zudem ist der Einsatz von Ronny Schneider, der sich gegen Erding eine Gesichtsverletzung zuzog, ebenso fraglich wie der von Achim Moosberger und einiger Juniorenspieler.

„Es ist eine harte Zeit für uns mit den vielen Spielen. Das überstehen wir nur mit Disziplin und Zusammenhalt“, sorgt sich Holden um die Kräfte seines Teams. Und was die Wölfe im Allgäu erwartet, wissen sie spätestens seit der 2:6-Heimniederlage vor einer Woche: Eine Füssener Mannschaft, der durch einige Neuzugänge neues Leben eingehaucht wurde, und die mit vier Siegen in Folge wieder Tuchfühlung auf die Play-off-Plätze aufgenommen hat. Sehen lassen kann sich aber auch die Serie des VER Selb. Der hat seit 7. Dezember in zehn Spielen neun Mal gepunktet und ging nur gegen Füssen leer aus.

In eine kleine Serie von drei Heimspielen in Folge starten die Wölfe am kommenden Sonntag (18 Uhr) gegen den EHC Freiburg. Dessen personelle Situation ähnelt ein wenig der bei den Selbern. Was für die Breisgauer seit Anfang Dezember in zehn Spielen acht Niederlagen zur Folge hatte. Auch die Einstellung bemängelte Trainer Thomas Dolak nach der 1:4-Heimniederlage gegen Klostersee. „Man muss sich fragen, ob bei manchem Spieler das Herz an der richtigen Stelle ist.“

Zumindest diese Sorgen hat sein Selber Kollege Cory Holden nicht. „Wir haben nach dem frühen 3:0 gegen Erding zwar unseren Plan etwas verlassen, aber die Pflicht mit drei Punkten erfüllt. Es gibt keinen Schönheitspreis zu gewinnen.“ Seinen Dank sprach Holden an die vier Schlotfeger aus. „Immer wenn sie da sind, haben wir gewonnen. Sie sollten auch am Sonntag wieder ins Stadion kommen.“

Die Abfahrtszeiten des Sonderzugs sind in Hof um 11.52 Uhr und in Marktredwitz um 12.25 Uhr. Alle Mitfahrer werden gebeten, sich wegen Kontrollen mindestens eine dreiviertel Stunde vor Abfahrt am jeweiligen Bahnhof einzufinden und die „Zug-Einlassbändchen“ gut sichtbar am Handgelenk zu tragen. Die Ankunft in Füssen ist für 17.28 Uhr geplant. Nach Informationen aus Füssen soll eine Musikkapelle die Fans aus Selb empfangen. Die Abfahrtzeit nach dem Spiel ist auf 23 Uhr festgelegt. Ankunftszeiten sind in Marktredwitz 3.55 Uhr und in Hof 4.32 Uhr.

„Aus der Reihe tanzende Störenfriede sind absolut fehl am Platz. Wir wollen Party machen – friedlich und ohne Stress“, appellieren die Sonderzug-Organisatoren und auch die VER-Verantwortlichen an die Mitreisenden, ein gutes Bild im Zug und in Füssen abzugeben.

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