EHV Schönheide 09 vor zwei schweren AufgabenErst nach Selb, dann kommt Deggendorf

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Am kommenden Wochenende steht der EHV Schönheide 09 vor zwei schweren Aufgaben in der Oberliga Süd. Zunächst muss die Mannschaft von Trainer Victor Proskuryakov am Freitag, 4. Dezember, um 20 Uhr in der Netzsch-Arena zum zweiten Wölfeduell der Saison beim VER Selb antreten, ehe der EHV 09 am Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr den überraschenden Tabellendritten Deggendorfer SC zum Nikolaus-Spiel im Schönheider Wolfsbau empfängt.

Der erste Gegner am Wochenende, der VER Selb, ist erwartet stark in die Hauptrunde gestartet und belegt aktuell den vierten Tabellenrang. Aber gerade in der heimischen Netzsch-Arena haben die Oberfranken beispielsweise gegen Peiting (2:3 n.V.), Bad Tölz (3:4 n.P.) und Klostersee (2:6) überraschend Punkte liegen lassen, wonach man auf den Tabellenführer Regensburg schon beachtliche 16 Punkte Rückstand hat. Die Ansprüche in Selb sind aufgrund des Kaders und der Erfolge in den letzten Jahren gestiegen und die VER-Fans werden mittlerweile schon etwas unruhig, haben die Selber zudem die Spitzenspiele und Prestigeduelle gegen Bayreuth (2:3), Deggendorf (1:4), Regensburg (3:5) und Landshut (2:8) allesamt verloren. Da scheint der EHV Schönheide 09 als krasser Außenseiter am Freitag gerade richtig zu kommen, um das angespannte Nervenkostüm in der Porzellanstadt etwas zu beruhigen, denn gegen die Namensvetter mussten die Schönheider Wölfe im Oktober beim Hinspiel im Wolfsbau mit 1:8 ihre bislang höchste Niederlage einstecken. Dennoch wird der EHV 09 nicht kampflos nach Selb fahren, sondern alles versuchen, dem haushohen Favoriten so gut es geht Paroli zu bieten. Zu verlieren haben letztendlich nur die Hausherren etwas. Hatte man vor Saisonbeginn die Selber Wölfe als Titelfavorit mit auf dem Zettel, überrascht der Deggendorfer SC als aktuell Tabellendritter schon etwas. Kontinuierlich punkteten sich die Schützlinge von Trainer Jiri Otoupalik ins vordere Tabellenfeld und haben sich mit elf Siegen aus 17 Spielen dort nun auch festgesetzt. Bei den Ergebnissen präsentiert sich der DSC zudem als besonders effizient, wonach oftmals ein Ein-Tore-Vorsprung zum Erfolg reichte. Auffälligste Akteure im DSC-Team sind die Stürmer Robin Slanina (14 Tore/11 Assist) und Andrew Schembri (7/12), sowie der DEL-erfahrene Verteidiger Andreas Gawlik, welcher mit sieben Toren einer der treffsichersten Verteidiger der Liga ist. Gespannt darf man auch auf das Bruder-Duell zwischen Deggendorfs Denis Gulda und Schönheides Petr Gulda sein. Beim Hinspiel in Deggendorf konnten sich beide Stürmer in die Torschützenliste eintragen, wenngleich der drei Jahre jüngere Denis mit dem Deggendorfer SC mit 5:3 die Oberhand behielt. Nicht nur Petr Gulda, sondern das ganze Wölfeteam samt Anhang möchten am Sonntag natürlich den Spieß gerne umdrehen und nach dem ersten Heimerfolg letzte Woche gegen Klostersee möglichst einen weiteren Sieg folgen lassen.

Neben dem Heimspiel am Sonntag gegen Deggendorf hat das Nikolaus-Wochenende für Eishockey- und Eislaufbegeisterte jede Menge zu bieten. Los geht’s also am Freitag zum Auswärtsspiel nach Selb. Am Samstag, 5. Dezember, um 10 Uhr dann das Knaben-Derby der Spielgemeinschaft Crimmitschau/Schönheide gegen Chemnitz im Wolfsbau und an gleicher Stelle von 18.30 bis 21:30 Uhr die große Flirtparty-Eisdisco.

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