EHC Waldkraiburg verpflichtet Sebastian WolschVerteidiger kommt von den Eisbären Regensburg

(Foto: EHC Waldkraiburg)(Foto: EHC Waldkraiburg)
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Im sächsischen Bad Muskau geboren, begann Wolsch das Eishockeyspielen in der Jugend beim ES Weißwasser. In der Lausitz machte er in der DNL- und der Regionalligamannschaft auch seine ersten Schritte im Seniorenbereich. Von 2003 bis 2008 war er in der zweiten Bundesliga und der Oberliga für die Blue Devils Weiden und die Dresdner Eislöwen aktiv, ehe er von 2008 bis 2010 für den EV Landsberg in der Oberliga spielte. Nach drei Jahren beim Oberligisten EV Füssen heuerte er für drei Jahre in Bayreuth an, ehe es wieder nach Weiden ging und er dann 2016 nach Regensburg wechselte. Insgesamt hat der Verteidiger bisher 112 Spiele in der Zweiten Bundesliga und 564 in der Oberliga absolviert. Dabei verbuchte in der zweithöchsten Spielklasse 12 Scorerpunkte (6 Tore) und in der dritten Liga 360 Scorerpunkte (121 Tore) bei 438 Strafminuten. Jetzt geht es für den 1,82 Meter großen und 85 Kilo schweren Verteidiger zum EHC Waldkraiburg und Wolsch freut sich auf die Aufgabe: „Ich wollte für meine letzte Saison nochmal eine richtige Herausforderung und  dann kam mein Agent mit dem Angebot aus Waldkraiburg“, erzählt Wolsch. „Innerhalb von zwei Tagen war alles klar- das hab ich noch nie erlebt im Eishockey“, so Wolsch weiter, der EHC-Coach Thomas Vogl auch kennt. „Ich wusste da noch gar nicht, dass der Birdy jetzt Trainer vom EHC ist, aber das machte es nochmal leichter, weil wir früher schon gegeneinander gespielt haben.“ In Sachen Spielweise zählt sich Wolsch zur defensiven Zunft der Verteidiger, „aber wenn es die Möglichkeit gibt, schalte ich mich schon mal vorne ein.“ Allerdings war es in den letzten Jahren mehr seine Aufgabe, an der Seite von jungen Verteidigern hinten den Laden dicht zu machen.

„Sebastian Wolsch ist ein Klasse-Verteidiger, der viel Erfahrung hat und unserer Defensive die nötige Stabilität verleihen wird“ freute sich EHC-Cheftrainer Thomas Vogl über die Verpflichtung. „Wir freuen uns sehr, dass er sich für die Löwen entschieden hat und gemeinsam mit uns versuchen will, unsere Saisonziele zu erreichen“, so Vogl weiter.

Da er mit Regensburg bereits gegen die Löwen gespielt hat, kennt Wolsch sein neues Team bereits: „Waldkraiburg war immer eine Mannschaft, an der man sich die Zähne ausgebissen hat. Da wusste man, puh, wenn wir nicht 100 Prozent geben, gehen wir als Verlierer vom Eis“, erinnert sich Wolsch, der den Sommer über in seiner Heimat in Weißwasser trainieren wird und Mitte August mit seinem Hund in der Industriestadt aufschlagen wird. „Ich fahre jetzt nicht jeden Check, wenn es nicht sein muss. Meine persönliche Plus-Minus-Statistik ist mir wichtiger und lieber schnappe ich mir die Scheibe und spiele den Aufbaupass“, so Wolsch zu seiner Spielweise und gleichzeitig gibt er seine persönlichen Ziele mit den Löwen zum besten: „Ich spiele jetzt 13 Jahre Oberliga und ich war immer in den Playoffs. Das will ich auch in diesem Jahr erreichen und ich denke auch der Verein will nicht immer gegen den Abstieg spielen – auch wenn der Klassenerhalt in den letzten Jahren immer gut geschafft wurde.“

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