EHC Waldkraiburg unterliegt Miesbach klarTEV gewinnt mit 5:0

Bohumil Slavicek jubelt nach seinem 1:0 für den TEV Miesbach. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Bohumil Slavicek jubelt nach seinem 1:0 für den TEV Miesbach. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Mit wenigen Spielern anstrengende Partien zu absolvieren geht auf Dauer nicht gut. So in etwa die Meinung von EHC-Coach Alexei Piskunov nach der herben Klatsche gegen den TEV Miesbach. „Das Füssen-Spiel, das hat man gleich gesehen, hat uns viel Kraft gekostet. Da waren wir 1:4 hinten, dann hat die Mannschaft Moral und Charakter bewiesen und noch 7:5 gewonnen. Dann heute mit so einem jungen Kader, nur fünf Verteidigern zu spielen- das ist nicht“, erklärte Alexei Piskunov auf der Pressekonferenz „Miesbach ist kompakt, steht hinten gut, da haben wir uns sehr, sehr schwer getan. Aber wir müssen jetzt keine Ausreden suchen, oder Jammern“, so Piskunov weiter. „Wir müssen den Kopf frei kriegen, die Woche hart trainieren und dann greifen wir wieder an“, gab sich der 35-Jährige realistisch.

Gegen den TEV Miesbach stand erneut Kevin Yeingst im Tor, der beim Spiel in Füssen zum Teil starke Paraden zeigte. Außerdem war es der exakt gleiche 14-Mann-Kader plus zwei Torhüter, die am Freitag den Sieg eingefahren hatten, dafür aber auch an ihre Grenzen gegangen waren. Die Löwen taten sich gegen die gut stehenden Gäste sichtlich schwer, fanden nur selten ein Durchkommen. Gleichzeitig war aber das Überzahlspiel etwas, was es noch zu trainieren gibt. Nach knapp 12 Minuten brachte Bohumil Slavicek, im letzten Jahr 43-facher Torschütze in 38 Spielen für den HC Landsberg, den TEV in Führung (11:54). Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Christian Czaika, der den meisten Waldkraiburgern noch aus seiner Zeit in Germering ein Begriff sein dürfte, auf 2:0 für die Gäste (18:00).

Im zweiten Drittel gingen den Löwen dann sichtlich die Körner aus. Das Powerplay verdiente diese Bezeichnung nicht mehr, eine wirkliche Torchance verzeichneten die Industriestädter nicht. Wer einen Schritt zu spät kommt, macht gerne eine Foul, so war es nicht weiter verwunderlich, dass alle EHC-Strafzeiten in den letzten beiden Dritteln verhängt wurden. Athanassios Fissekis traf im ersten Powerplay des TEV zum 3:0 (31:39), Michael Grabmaier nutzte das zweite Überzahlspiel der Miesbacher dann bereits zum 4:0 (35:57).

Im Schlussabschnitt änderte sich am kraftlosen Waldkraiburger Spiel nicht mehr viel, allerdings kam auch der TEV Miesbach nur mehr zu einem Treffer. Filip Kokoska war der Torschütze und sorgte für den 5:0-Endstand. Am kommenden Freitag geht es für den EHC Waldkraiburg, aktuell Achter der Verzahnungsrunde zum Tabellennachbarn nach Königsbrunn. Am nächsten Sonntag sind die Gladiators aus Erding zu Gast in der Raiffeisen Arena, die am Sonntag zuhause mit 2:8 gegen den SC Riessersee unterlagen.

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