EHC Waldkraiburg möchte Miesbach auf Abstand haltenZweiter Saisonsieg soll her

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Der Modus meint es eben nicht gerade gut mit dem EHC in dieser Saison. Bekanntlich spielen die zwölf Teams der Oberliga Süd in diesem Jahr wie in der Vorsaison auch eine eineinhalbfache Runde. Bedeutet, gegen jede Mannschaft tritt man einmal zuhause und einmal auswärts an. Außerdem ist die Liga in sich in zwei Sechsergruppen unterteilt – die Gruppen setzen sich nach einem bestimmten Schlüssel, abhängig vom Abschluss-Tabellenplatz des Vorjahres, zusammen und diese Teams spielen in ihren jeweiligen „Gruppen“ nochmals mit Hin- und Rückspiel gegeneinander. So kommen am Ende alle Teams auf ihre gewünschte Anzahl an Spielen, gleichzeitig kann man aber auch den berühmten und unerwünschten „Griff ins Klo“ dabei machen wie der EHC Waldkraiburg. Die Gruppe der Löwen besteht nämlich aus Miesbach, Rosenheim, Peiting, Landshut und Regensburg und bisher spielte man „nur“ schon doppelt gegen Peiting (aktuell Tabellenführer) und Rosenheim (Tabellenzweiter), außerdem gegen Regensburg (Tabellenvierter) und Aufsteiger Miesbach. Dass gegen diese Gegner die Trauben für die Löwen hoch hängen, war zwar abzusehen, doch zuletzt kam etwas Kritik auf und darum muss gegen Miesbach am Freitag im eigenen Stadion ein Sieg her für Kapitän Max Kaltenhauser und Co.

Der TEV Miesbach, der im Vorjahr sensationell den Höchstadter EC im Play-off-Viertelfinale ausschaltete und damit nach dem Abstieg 2009 wieder in die Oberliga zurückkehrte, konnte bisher noch keine Punkte einfahren. Allerdings hatte es das Team von Markus Wieland bisher schon zweimal mit den Schwergewichten Peiting (2:6 und 2:6) und Regensburg (4:7 und 4:9) zu tun, einmal mit dem ambitionierten EV Landshut (4:9) und eben mit Waldkraiburg (1:7) bei denen die erste Reihe mit den Kanadiern Ken Neil  und Brent Norris, sowie Kaltenhauser Alarm machten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten möchten die Miesbacher arbeiten und nach Möglichkeit den Klassenerhalt schaffen, so die sympathische und verständliche Devise im Oberland. Die Ergebnisse sprechen auf dem Papier bisher zwar eine deutliche Sprache, doch hat sich der TEV noch längst nicht aufgegeben und kämpft in jedem Spiel bis zum Schluss. Ein Zeichen für den starken Teamgeist de TEV und so sollten auch die Löwen auf der Hut sein. Noch dazu kooperieren die Miesbacher mit Zweitligist Bad Tölz und von daher kann es auch immer wieder sein, dass hochtalentierte Nachwuchsspieler im Kader stehen, die die arrivierten Kräfte entlasten.

Wenig Entlastung werden die Löwen, die an diesem Wochenende hoffen, in Bestbesetzung antreten zu können, am Sonntag wohl auch in Regensburg haben. Der Tabellenvierte kommt immer mehr in Schwung, musste sich bisher nur Rosenheim mit 1:4 und am letzten Wochenende Landshut knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das Team von Trainer Peppi Heiß hat mit 30 Treffern die gefährlichsten Angriff der Liga und gewann schon den ersten Vergleich gegen die Löwen mit 7:3, obwohl Waldkraiburg nach 20 Minuten noch mit 3:1 geführt hatte.


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