EHC Waldkraiburg kassiert weitere klare NiederlageEHC Waldkraiburg kassiert weitere klare Niederlage

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Ohne den noch verletzten Ludwig Synowiec und auch Philipp Seifert, den eine Grippe erwischt hatte, mussten die Industriestädter am Sonntag die Reise nach Peiting antreten. Nach dem 0:6 gegen Rosenheim hatte EHC-Coach Sergej Hatkevitch einiges an Aufbauarbeit zu leisten- besonders im mentalen Sektor- doch gerade im ersten Drittel in Peiting ließen die Löwen vieles vermissen. In der zweiten Minute hatten die Hausherren vor gut 500 Zuschauern erstmals Überzahl und Milan Kostourek traf mit einem relativ harmlosen Schuss zum 1:0 für den Play-off-Viertelfinalisten der Vorsaison (02:58). Beim zweiten Peitinger Tor, nur gut zwei Minuten später, kam dann auch noch das Pech für die Löwen dazu: Fabian Dietz zog von der Seite des Tores ab, die Scheibe ging dabei aber erst an den Pfosten. Leider, aus Löwen-Sicht, sprang sie von dort an den Rücken von EHC-Keeper Korbinian Sertl und prallte von da ins Tor (05:01). Erst in der siebten Minute gaben die Löwen mit Michail Sokolov den ersten, nennenswerten Torschuss ab und in der neunten Minute rettete Thomas Rott mit einem beherzten Sprung in den Torraum sein Team vor dem 0:3. Wenige Sekunden später fiel aber das 3:0 für Peiting durch Steven Wagner (08:50) und Sergej Hatkevtich nahm vollkommen zurecht seine Auszeit. In der Folge kam der EHC im Vergleich zu davor besser ins Spiel, doch die weiterhin forecheckenden Peitinger machten den Löwen weiter das Leben schwer.

Zu Beginn des mittleren Drittels kassierte Peitings Martin Andrä eine 5+ Spieldauerstrafe, nachdem er einen Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge gegen Christof Hradek ausgeteilt hatte. Die Löwen wussten diese dann bei 4:3 durch einen Treffer von Daniel Hämmerle auch zu nutzen (27:31), doch hätte durchaus noch mehr drin sein können. Mit knapp 30 Minuten Verspätung waren dann auch die Waldkraiburger im Spiel angekommen, doch einen 2-Tore-Rückstand gegen eine Top-Truppe wie Peiting wettzumachen ist nicht gerade leicht. Nico Vogl vergab einen Alleingang und in die stärkste Phase des EHC kam das 4:1 für Peiting durch Florian Stauder, der einen Rebound verwertete (37:49).

Im Schlussdrittel fiel Thomas Rott dann komplett aus, nachdem er sich in den ersten 20 Minuten bereits eine Zerrung zugezogen hatte. Ab der 50. Konnte auch Ken Neil nicht mehr mitwirken. So war es nach einer guten Chance der Löwen an Peiting, den Deckel drauf zu machen: Zum einen schön herausgespielt durch Milan Kostourek (56:20), zum anderen durch Jonas Lautenbacher in Überzahl kurz vor dem Ende (59:13).

Am Freitag geht es nun nach Miesbach und bis hier sollte die Aufbauarbeit beendet und die Verletzten genesen sein, denn mit dem ebenfalls noch punktlosen TEV wartet dann ein Gegner, der eher der Kragenweite des EHC bisher zu entsprechen scheint.


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