EHC freut sich auf Play-offsEHC Bayreuth

EHC freut sich auf Play-offsEHC freut sich auf Play-offs
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Nicht nur, dass die Oberfranken damit den Klassenerhalt in der Oberliga Süd schon sicher haben, sondern diese „Crunchtime“, in der wieder alles von Null beginnt und noch spannendere und intensivere Spiele warten, auch noch mit Heimvorteil bestreiten zu können, dokumentiert die glänzende Leistung des ganzen Teams in dieser Spielzeit.

Man startet also in dieses Viertelfinale der Oberliga Süd nicht nur im heimischen Tigerkäfig am Dienstag, 25. Februar, um 20 Uhr, sondern sollte es in dieser Best-of-Seven Serie bis zum letzten Spiel gehen, wäre auch diese entscheidende Begegnung dann in Bayreuth. Zuvor wechselt man Heim- (25.02. 20 Uhr, 02.03. 18.30 Uhr, 07.03., 11.03.) und Auswärtsspiele (28.02., 04.03., 09.03) immer ab, bis eine Mannschaft vier Siege errungen hat. Sollte eine Partie nach 60 Minuten unentschieden stehen, wird eine 20-minütige Verlängerung mit „Sudden Death“ bei vier gegen vier Feldspielern angehängt, dem ohne Tor dann das Penaltyschießen zur Ermittlung eines Siegers folgen würde.

Erst am letzten Wochenende hat sich dabei der Gegner der Tigers heraus kristallisiert.

Mit dem EHC Klostersee treffen die Gelb-Schwarzen auf eine Mannschaft, die nach durchwachsenem Saisonstart zum Ende hin richtig gut in Form kam und sich noch mit 71 Zählern bis auf Platz fünf nach oben schoss. In den bisherigen Duellen behielten die Wagnerstädter dreimal (6:0, 5:0, 3:1) die Oberhand und musste einmal in Grafing eine 2:4-Niederlage quittieren. Außer einer knappen Heimniederlage gegen Selb gelangen den Schützlingen von Ex-ESVB-Trainer Irwin allerdings zuletzt nur Siege. Unter anderem gewann man in Peiting (3:2) bzw. Füssen (4:3) und am letzten Wochenende erzielte man zwei klare Erfolge gegen die Schlusslichter Schweinfurt (5.2) und in Weiden (6:0). Nach dem Wechsel auf der Ausländerposition bei den Grafingern zum Kanadier Justin Gvora stützt sich die sonst sehr junge Mannschaft daneben noch auf Topscorer Ben Warda und den wenigen Routiniers wie Torhüter M.Morcinietz oder den Stürmern G.Acker bzw. D.Möhle. Danach drängen schon die ganz jungen Talente wie R.Kaefer oder T.Hummer immer mehr ins Rampenlicht und bilden zusammen mit ihren teilweise sehr rustikalen Kollegen aus der Abwehr einen sehr unangenehm zu spielenden Gegner. Besonders in der heimischen „Scheune“ haben die Oberbayern mit 43 errungenen Punkten auch in dieser Spielzeit schon häufig ihre Fähigkeiten bewiesen.

Bange machen gilt bei Tigerdompteur Waßmiller aber so oder so nicht. „Meine Truppe wird mit Vollgas in diese Spiele gehen, denn sie ist im Laufe der Saison zu einer echten Einheit zusammen gewachsen, wo jeder für jeden kämpft und arbeitet. Die Jungs haben sich diese Zugabe mit den Play-offs mehr als redlich verdient“, blickt der Trainerfuchs freudig auf die kommenden Aufgaben. Vermutlich kann man erstmals in dieser Spielzeit bis auf N.Pleger sogar auf den kompletten Kader zurückgreifen, doch schränkt Waßmiller dazu auch gleich ein. „Eiszeit gibt es aber nur für Spieler die wirklich 100 Prozent fit sind, denn nur dann können die Jungs trotz ihres lobenswerten persönlichen Einsatzes dem Team wirklich weiter helfen“. „Die Kleinigkeiten bekommen nun noch mehr Bedeutung“ erwartet er ganz enge Spiele, „und nur ohne Trainingsrückstand und voller Konzentration, kann man das dann auch durchgehend abrufen“ erklärt er dazu noch seine nachvollziehbare Einstellung. Das „riecht“ also mehr nach drei statt vier Sturmreihen und bei den Abwehrpärchen bevorzugt er sowieso eher drei Formationen, damit sie besser im Rhythmus bleiben. Wenn alle, Fans und Mannschaft es zusammen anpacken, könnten die Eishockeyfestspiele in Bayreuth noch etwas andauern.

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