EHC feiert wichtigen ArbeitssiegEHC Bayreuth

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Das erste Heimspiel im neuen Jahr mussten die Tigers zwar wieder ohne Müller, Wolsch und Holzmann bestreiten, doch mehr Probleme bereiteten ihnen die Gäste vor erneut erfreulicher Kulisse. Die Wagnerstädter brauchten lange um richtig ins Spiel zu finden und da sich die Rot-Weißen erst einmal um eine stabile Defensive bemühten, gab es nur wenige Höhepunkte. Viel Spielzeit verbrachte man in der neutralen Zone und trotz einem klaren Plus an Torschüssen für Bayreuth fehlten lange die zwingen Aktionen im gefährlichen Bereich. Das erste mal richtig Druck konnte man erst bei den gut 200 Sekunden Überzahl ab der 12.Minute machen, doch fehlte auch da der erfolgreiche Abschluss und so blieb es folgerichtig zur ersten Pause beim 0:0.

Mit der ersten Topchance gingen die Grafinger dann in Führung. Begünstigt durch einen kapitalen Fehler im Aufbau startete man einen schnell Gegenangriff, Acker spielte einen scharfen Querpass in den Slot und Meier traf per Tipp-in zum 0:1 (22.). In den folgenden Minuten gingen die Gäste dann sehr schlampig mit einigen sehr guten Kontern um, „versemmelten“ einige Breaks kläglich, trafen einmal den Pfosten und statt einem möglichen 0:2 oder gar 0:3, von dem sich die Tigers vielleicht nicht mehr erholt hätten, schlug es auf der anderen Seite ein. In einem druckvollen Powerplay nagelte der starke Potac den Puck zuerst an den Pfosten, bevor er mit seinem zweiten Versuch 20 Sekunden später den Puck mit Hilfe von Kolozvary, der die Scheibe leicht abfälschte, doch noch zum Ausgleich unter brachte. Diese Phase war eh geprägt von vielen Strafen beider Mannschaften, denn auf der anderen Seite touchierte ein Vollmayer-Schuss die Latte in deren Überzahlspiel. Klostersee hatte zwar nicht sonderlich viele Abschlüsse aber war dabei fast gefährlicher als die Hausherren.

Im Schlussdrittel wogte die Partie noch hin und her und wie fast zu erwarten war lauerten beide Teams auf den entscheidenden Fehler des Gegners. Als die Grafinger Tigersstürmer Thielsch kurz völlig aus den Augen verloren, war es dann soweit. Mit einem perfekt gespielten Traumpass von Sevo auf die Reise geschickt, verwandelte er in seiner unnachahmlichen Art das Break mit der Rückhand gegen den starken Morcinietz. Natürlich versuchten die Gäste danach wieder zurück zu kommen, doch nun hatten die Oberfranken richtig „Blut geleckt“ und mehrfach die Entscheidung auf dem Schläger. Beste Chancen hatte man durch Kolozvary nach feiner Kombination mit Bartosch, der knapp vorbei zielte (55.) und den nicht einmal mit einem Schuss abgeschlossene 3:1-Unterzahlkonter (58.) Auf der Gegenseite musste aber auch der erneut sehr gute Bädermann einige gefährliche Szenen entschärfen bis Kolozvary zwei Sekunden vor Ende per Empty-Net-Goal endgültig den „Deckel drauf machte“. Geigenmüller hatte ihn mit Ruhe und Übersicht noch am Mittelkreis angespielt von wo der Slowake sicher traf, nachdem man kurz zuvor sogar noch eine Unterzahl nach einem völlig unnötigen Foul mit großem Kampf schadlos überstehen musste. Drei wichtige Punkte blieben nach diesem Kampfspiel gegen hart und kompakt arbeitende Gäste am roten Main und sorgen wieder für etwas mehr Luft zu den Verfolgern. 14 Punkte Vorsprung auf Platz acht lassen die Play-off-Qualifikation nun schon Anfang Januar realistisch werden, wer hätte das beim Aufsteiger vor der Saison so für möglich gehalten?

Tore: 0:1 (22.) Meier (Acker, Käfer), 1:1 (33.) Kolozvary (Potac, Geigenmüller/5-4),  2:1 (46.) Thielsch (Sevo, Juhasz), 3:1 (60.) Kolozvary (Geigenmüller, Göldner/ENG). Strafen: Bayreuth 10, Klostersee 14. Zuschauer: 1540.


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