ECP verliert auch gegen Bad TölzEC Peiting

ECP verliert auch gegen Bad TölzECP verliert auch gegen Bad Tölz
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Das Spiel begann rassig und schnell, beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte haben wollen. Der EC Peiting mit viel Esprit zum Start in die Partie gegen personell viel breiter aufgestellte Löwen. Thomas Zeck, Fabian Weyrich, Toni Radu und Dominic Krabbat erneut verletzungsbedingt nicht dabei, Gastverteidiger Christian Köllner weiter in der Warteschleife („Wir wollen, dass er fit ist, wenn er spielt, und geben ihm deswegen noch Trainingszeit. Aber nächstes Wochenende könnte er für uns spielen“, so John Sicinski). Vielleicht setzte das Team auch deswegen darauf, schon in der Frühphase des Spiels zu Erfolgen zu kommen. Das gelang auch teilweise, denn die Löwen zeigten nicht das erwartete laufintensive und aggressive Spiel.

Christoph Fischhaber eröffnete den Torreigen für die Gäste in der siebten Spielminute, der ECP hielt dagegen und glich in Person von Verteidiger Cody Carlson mit dem Tor des Abends aus (8.). Carlson zog über rechts ins Drittel der Löwen, ließ zwei Verteidiger per schönen Körpertäuschungen aussteigen und vollendete gegen Marco Wölfl. Weitere gute Chancen unter anderem durch Martin Guth oder J.T. MacDonald sollten nicht zu Toren führen. Die Hausherren im ersten Drittel in der Bilanz sogar das leicht bessere Team, insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe.

Das gleiche Bild bot sich den rund 800 Zuschauern in Dirttel Nummer 2, nur dauerte es hier länger, bis Zählbares auf dem Scoreboard heraussprang. Diesmal gelang Florian Strobl in der 33. Minute die Führung für die Gäste, nur 51 Sekunden später markierte Tim Rohrbach den 2:2-Ausgleich. Als sich alle im Stadion schon auf einen ausgeglichenen Pausenstand eingestellt hatten, konnten die Löwen erneut noch in Führung gehen: Peiting zu weit aufgerückt, Christian Heller bekam den langen Pass und konnte Florian Hechenrieder überwinden, 2:3 in der 39. Minute.

Dennoch zeigten sich viele Zuschauer in der zweiten Pause durchaus zufrieden. Das Spiel blieb spannend, beide Mannschaften mit guten Chancen, sehenswerten Aktionen und Checks, aber auch mit einer hohen Fehlerquote. Im dritten Abschnitt musste der ECP seinem aufopferungsvollen Kampf dann doch etwas Tribut zollen: Treffern von Joey Lewis und Klaus Kathan (per Konter) hatten die Rot-Weißen nur noch ein Tor entgegenzusetzen. Florian Stauder verwertete einen Querpass vor des Gegners Kasten. Damit sollte der Endstand von 3:5 hergestellt sein, denn jetzt spielten es die Löwen clever herunter. Und weil der EC Peiting trotz weiterer guter Möglichkeiten nichts Verwertbares hervorbrachte, blieb es bei dem mageren einen Punkt aus dem Vergleich gegen Erding vom Freitag.

„Die Jungs haben alles gegeben, dann kann ich niemandem einen Vorwurf machen“, bilanzierte Coach Sicinski auf der anschließenden Pressekonferenz. Angesprochen auf das erneut zu harmlose Powerplay (Pässe statt Schüsse) mit zurzeit weniger als 19 Prozent Erfolgsquote meinte er: „Wir trainieren es sehr oft im Moment, im Training klappt es auch ganz gut. Warum im Spiel nicht, das kann ich nicht sagen.“ Besser wäre es, er bekäme das schnell in den Griff, denn die Aufgaben werden nicht leichter: am Freitag ab 19.30 Uhr erwarten die Peitinger Bayreuth, am Sonntag geht es zu den Selber Löwen.

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