ECP trifft auf Waldkraiburg und Regensburg„Wir brauchen Topleistungen für Siege“

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„Wir haben gesehen, dass die Ex-Bayernligisten harte Nüsse sind“, warnt Trainer Sebastian Buchwieser. Klar, dass er auf die Auftaktniederlage gegen Höchstadt und die ersten 30 harten Minuten in Lindau anspielt. Am Freitag (19.45 Uhr) geht es zu den Löwen nach Waldkraiburg. „Waldkraiburg ist mit Abstand die beste Bayernliga-Mannschaft gewesen und gerade zu Hause eine Macht. Wenn ich mich recht erinnere, haben die sogar einmal eine Saison zu Hause gar nicht verloren“, ist Buchwieser bestens informiert. Klar, er kennt sich aus in der Liga, kam ja aus Lindau nach Peiting. „Die Spielweise der Löwen sollte uns entgegenkommen, schnörkellos, laufstark“, vermutet er, dass sich Räume auftun werden, die Anton Saal, Ben Warda, Dominic Krabbat und Co. nutzen könnten. „Ich hoffe natürlich auf drei Punkte zum Wochenendauftakt.“ Aktuell hat der Aufsteiger acht Zähler Rückstand auf den ECP, verlor die letzten vier Spiele am Stück gegen Höchstadt, Deggendorf, Regensburg und Weiden.

Am Sonntag erwartet den ECP dann erneut eine große Aufgabe: Der EV Regensburg kommt in die Peitinger Eishalle (18 Uhr). EVR-Coach Doug Irwin ist in Peiting kein Unbekannter, wie stark die Domstädter letzte Saison waren, ist unvergessen. „Regensburg spielt schnelles Eishockey, kanadisch geprägt mit hartem Forechecking und vier Reihen. Auch das könnten wir nutzen“, analysiert der Peitinger Trainer das Sonntagsspiel. Ein Schlüssel zum Sieg könnte das Powerplay werden, denn der EVR hat mit Peter Flache ein Rauhbein in seinen Reihen, das gerne mal kräftig hinlangt. „Wir werden es einfacher halten und versuchen viele Schüsse und Nachschüsse zu bekommen. Wenn das klappt, dann ist irgendwann auch wieder Zeit für einstudierte Spielzüge und richtig coole Überzahltore“, so Buchwieser. Aufpassen heißt es auf Spieler wie Billy Trew (bereits 18 Punkte), Nikola Gajovsky (13 Tore und Vorlagen) und Brandon Wong (10 Zähler). „Wir sind körperlich gut drauf, der Turnaround-Sieg gegen Deggendorf hat uns moralisch sehr gut getan“, unterstreicht Buchwieser die gute Verfassung unserer Mannschaft.

Toni Radu wird Peiting fehlen, der Stürmer laboriert an einer leichten Gehirnerschütterung und kuriert sich aus. Simon Maier hat wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen, ist aber freilich noch nicht einsatzbereit. Manuel Bartsch wird wohl mit einer Fingerverletzung ausfallen, dafür kehrt Kämpfer Lukas Gohlke in den Kader zurück.