ECDC Memmingen startet mit Heimspiel in die VerzahnungAb Freitag zählt’s

(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)
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Die Memminger wollen natürlich optimal in die Gruppenphase starten und einen Heimsieg einfahren. Bauen will man neben den sicher wieder zahlreichen und lautstarken Fans auch auf Neuzugang Eddy Rinke-Leitans, der, wie vermeldet, unter der Woche als Neuzugang präsentiert wurde. Trainer Waldemar Dietrich steht also definitiv wieder ein breiterer Kader zur Verfügung, zusätzlich steht einigen zuletzt angeschlagenen Akteuren ein Comeback in Aussicht. Mit dem Start der neuen Runde ändern sich natürlich auch die Vorzeichen für das Indians-Team: Während man in der Oberliga-Hauptrunde meist als Außenseiter an den Start ging, wird man sich nun als Oberligist in der Favoritenrolle wiederfinden. Kein Problem aber für die Memminger, die sich bereits seit einiger Zeit darauf vorbereiten konnten.

Die Gäste aus Erding beendeten die Vorrunde in der Bayernliga auf Platz sechs und rutschten durch eine Niederlage am letzten Spieltag noch in die Gruppe der Memminger. Im Indianer-Lager war man nicht gerade erfreut über die Erdinger Leistung gegen Kellerkind Schongau, da so das lukrative Derby gegen Füssen vorerst ausfallen muss. Trainer der Oberbayern ist mit Thomas Vogl ein Ex-Profi, der am Ende seiner Karriere noch selbst einige Jahre in der Bayernliga aktiv war und sich deshalb bestens auskennt. Ihm steht eine Mischung aus vielen höherklassig erfahrenen Akteuren und jungen Spielern zur Verfügung.

Im Tor steht mit dem erst 19-jährigen Jonas Steinmann eine großes Talent, sein Back-up Andreas Gerlspeck erhielt bisher auch regelmäßig Einsatzzeiten. Die Abwehr ist mit Spielern wie dem ehemaligen 2. Liga-Akteur Sebastian Schwarz, Rudolf Lorenz und Lars Bernhardt routiniert besetzt. Zum Jahreswechsel konnte man sich zudem noch mit dem Abwehrhünen Matthias Jeske verstärken.

Gefährlich sind aber vor allem die Angreifer der Gladiators um Torjäger und Dauerbrenner Daniel Krzizok, Marco Deubler oder Florian Zimmermann. Viel höherklassige Erfahrung bringt Topscorer Philipp Michl mit, der zu Anfang der Saison in die Weißbierstadt wechselte und seitdem nicht mehr wegzudenken ist.