ECDC Memmingen gewinnt das zweite Allgäu-Derby in OvertimeNächster Derbysieg

(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)
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Knapp 500 Anhänger aus der Maustadt begleiteten ihr Team, das vor dem Spiel nochmals für Neuigkeiten sorgte. Erstmals dabei war der slowakische Verteidiger Lubor Pokovic, der ein gelungenes und souveränes Spiel bestritt. Auch die Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren waren an diesem Abend allesamt einsatzbereit. Verzichten musste man hingegen auf Tim Tenschert und Sven Schirrmacher.

Die Gefro-Indians erwischten einen Start nach Maß. Nach exakt 52 Sekunden klingelte es das erste Mal im Gehäuse der Bulls. Nach einem Schuss von der blauen Linie fälschte Patrik Beck ab und der Puck zappelte im Netz. Der ECDC drückte nun weiter auf das Tor der Oberallgäuer ohne große zwingende Chancen. Vor allem das Abwehrverhalten konnte sich aber sehen lassen, da man nur wenig zuließ und dadurch die Bulls nur wenig entgegensetzten zu hatten. In der 17. Minute sollte es noch besser kommen. Dominik Piskor schnappte sich die Scheibe und schloss nach einer Drehung zum verdienten 2:0 aus Memminger Sicht ab, womit es auch in die erste Pause des Abends ging.

Das zweite Drittel startete mit einer Großchance auf beiden Seiten. Während der ERC Sonthofen nach einem Abpraller den Puck verpasste, konnte im Gegenzug Milan Pfalzer die Scheibe nicht über die Linie drücken. Auch die Bulls versuchten nun offensive Akzente zu setzen und trafen zweimal nur die Latte, die den Indians die Führung vorerst rettete. Kurz vor Ende des zweiten Drittels hatte der ECDC mehrmals noch die Möglichkeit, die Führung zu erhöhen, doch auch aus einer doppelten Überzahlsituation sprang nicht mehr heraus. Dennoch wurde die Führung gehalten und beide Teams verabschiedeten sich in die letzte Pause des Abends.

Das letzte Drittel des Allgäu-Derbys war an Spannung und leidenschaftlichem Kampf seitens der Indians kaum zu übertreffen. Doch der ERC Sonthofen konnte in Überzahl für den Anschlusstreffer sorgen. Nach einem verdeckten Schuss von Chris Stanley war Joey Vollmer chancenlos und eine spannende Schlussphase sollte sich andeuten (45.). Dann folgte eine Phase voller Strafzeiten, die gegen die Indianer ausgesprochen wurden. Knappe acht Minuten befand man sich in Unterzahl, für die Anhänger aus der Maustadt teils völlig unersichtlich. Der wieder einmal glänzend parierende Joey Vollmer sowie seine gesamten Vorderleute überstanden jedoch mehrere Unterzahlsituationen schadenlos. Doch durch eine Strafe kamen die Bulls dann zu ihrem Ausgleichstreffer. In der 57. Minute erzielte der gefährliche Tyler Wood mit einem Schlagschluss das 2:2 für die Hausherren. Somit ging es in die Overtime, um nach der regulären Spielzeit einen Sieger zu ermitteln. Die Gefro-Indians ließen sich an diesem Abend den Extrapunkt nicht nehmen und erzielten nach gut einer gespielten Minute den Siegestreffer, durch eine tolle Einzelleistung. Petr Haluza lief auf das Tor der Bulls zu, ließ die Verteidigung stehen, versenkte die Scheibe gekonnt unter der Latte und zeigte wieder einmal seine ganze Klasse.

Tore: 0:1 (1.) Beck (Haluza, Miettinen), 0:2 (18.) Piskor (Miettinen, Wohlgemuth), 1:2 (45.) Stanley (Sternheimer, Kames, 5-4), 2:2 (57.) Wood (Stanley, 5-4), 2:3 (61.) Haluza (Huhn, Benda). Strafen: Sonthofen 16, Memmingen 22 + 10 (Kouba). Zuschauer: 1502.


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