EC Peiting zu Gast zur Zerwesz-RückkehrErstes Spiel des EHC Waldkraiburg nach dem Trainerwechsel

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Wer noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte am Freitag bei der Zerwesz-Rückkehr gegen Peiting in die Raiffeisen Arena kommen. Denn dann besteht die letzte Gelegenheit, sich ein Fan-Trikot zu bestellen, dass noch vor dem Fest ankommen wird. Die Order wird in der Fanshop-Hütte vor der Arena angenommen. Den Kampf annehmen müssen die Löwen dann ab 19:45 Uhr wenn es mit Interims-Coach Zerwesz gegen den Tabellensechsten vom EC Peiting geht. „Das ist natürlich ein undankbarer Gegner zum Einstieg denn Peiting kommt nach drei Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen“, erklärte Zerwesz. „Doch wir wollen und müssen eine Reaktion zeigen, defensiv gut stehen und alles geben“, so der 48-Jährige weiter.

Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser, die im Vorjahr bis ins Playoff-Viertelfinale kam, gewann zuletzt gegen Weiden im Penaltyschießen, zuvor wurde der Waldkraiburger Albtraum-Verursacher  aus Deggendorf mit 6:2 entzaubert. Peiting nutzte bisher mehr als jedes dritte Überzahlspiel zu einem Tor und weist mit einer Quote von 35,3 Prozent somit das beste Powerplay der Oberliga Süd auf. In 61 Unterzahl-Situationen mussten die Oberländer nur neun Gegentreffer hinnehmen, im Penalty-Killing ist da nur Tabellenführer Rosenheim besser.  Von der Strafbank fernbleiben und gleichzeitig die wenigen Chancen, die sich bieten werden, nutzen, lautet somit die Devise für das Team um Kapitän Max Kaltenhauser, bei dem mit Tobias Thalhammer und Christian Ettwein aber definitiv zwei Verteidiger fehlen werden. Gerade bei Ettwein ist ein exaktes Datum für eine Rückkehr noch nicht absehbar, nachdem er im Spiel gegen Lindau einen üblen Check kassiert hatte und sich eine schwere Kopfverletzung zuzog. Für Zerwesz wird es in den wenigen Stunden bis zum Spiel am Freitag in erster Linie darum gehen, am Selbstvertrauen der Löwen zu arbeiten, spielerisch bekam man in dieser Saison von Peiting mit 1:5 und 1:6 bereits zweimal die Grenzen aufgezeigt. Der Deutsch-Kanadier Ty Morris und der Tscheche Milan Kostourek stechen im ausgeglichenen und körperlich starken Peitinger Kader bisher mit jeweils 23 Scorerpunkten heraus, insgesamt haben aber bereits neun Akteure zweistellig Scorerpunkte verbucht. Darunter auch der „Verteidiger der Saison 2016/17“ Brad Miller, der immer für Gefahr sorgt.

Gefährlich wird es auch im Sonntagsspiel für den EHC Waldkraiburg, wenn er seine Visitenkarte in Miesbach abgibt. Der TEV belegt zwar nach wie vor den letzten Tabellenplatz, doch nicht erst seit ihrem einzigen Saisonsieg gegen den EV Landshut, präsentiert sich die Mannschaft von Headcoach Markus Wieland als unangenehmer Gegner. In Deggendorf beispielsweise unterlag man vor zwei Wochen nur knapp mit 3:4, gegen Sonthofen zog man erst in der Verlängerung mit 1:2 den Kürzeren. An den vergangenen beiden Spieltagen waren die Ergebnisse gegen Selb (2:5) und in Sonthofen (2:5) auch deutlicher als der Spielverlauf. Mit 21 Scorerpunkten – davon 13 Assists – in 15 Spielen ist der Amerikaner James Hall  der beste Angreifer der Miesbacher, sein amerikanischer Teamkollege Christopher Stemke kommt auf 13 Scorerpunkte bislang. Mit 7:1 und 5:3 konnten die Industriestädter gegen Miesbach in dieser Saison bisher alle Vergleiche für sich entscheiden, besonders das letzte Aufeinandertreffen in der Raiffeisen Arena war jedoch ein heißer Tanz.

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