DSC will wieder in die Erfolgsspur zurückkehrenDeggendorfer SC

DSC will wieder in die Erfolgsspur zurückkehrenDSC will wieder in die Erfolgsspur zurückkehren
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Dabei erwartet man am Freitag (20 Uhr) die Erding Gladiators, die seit dem Saisonauftaktsieg gegen Regensburg trotz durchweg guter Leistungen nur noch einen Zähler holten. Zwei Tage später diktiert der Spielplan die Reise zum EC Peiting, der in der Tabelle direkt hinter dem DSC auf Platz 9 (10 Punkte) rangiert. Die von John Sicinski trainierten Oberbayern zeigen im bisherigen Saisonverlauf wechselhafte Leistungen, im Team aus der Marktgemeinde Peiting ist noch ordentlich Sand im Getriebe.

Deggendorf will sich vor eigenem Publikum für die beiden Niederlagen gegen Weiden und Regensburg rehabilitieren. Gar nicht so einfach, denn die Trennung von Trainer Klaus Feistl kam sicher auch für die Mannschaft Überraschend. Nun gilt es, sich wieder auf das Sportliche zu konzentrieren und die nötigen Punkte einzufahren. Interimsmäßig wird nun der bisherige Co-Trainer Christian Zessack hinter der Bande stehen, unterstützt durch Nachwuchscoach Günther Eisenhut. Die beiden werden ihre riesige Erfahrung in die Waagschale werfen und die Mannschaft bestens auf die kommenden Aufgaben einstellen.

Dabei kommt mit den Erding Gladiators ein Gegner, der schon leicht angezählt ist. Gegen Regensburg war man zum Saisonstart noch siegreich, seitdem klappt bei den Weißbierstädtern nicht mehr viel. Nur ein mageres Pünktchen ergatterte man daheim gegen Füssen, ansonsten setzte es durchwegs Niederlagen. Zuletzt musste man zweimal eine 2:6-Niederlage quittieren, konnte dabei die Partien aber meist zwei Drittel lang offen halten. Mit ein Grund für die Erfolglosigkeit bei der Samanski-Truppe ist allerdings eine Verletztenmisere. Daniel Krzizok fehlt bis Mitte Dezember, Kevin Steiger ist auf dem Weg der Besserung, Trainersohn Patrik Samanski stieg erst wieder ins Training ein und auch der Ex-Deggendorfer Andrew Schembri fehlte zuletzt wegen Schulterbeschwerden. Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf, auch, weil Kooperationspartner Rosenheim aufgrund der ungeklärten rechtlichen Lage keine Förderlizenzspieler zur Verfügung stellt. Im Sturm ruht nach dem Abgang von Ales Jirik (Weiden) derzeit die ganze Last auf den Schultern von Colin Mulvey (10 Punkte), Timo Borrmann steht bei den Fans dagegen in der Kritik. Im Tor wechseln sich Louis-Vincent Albrecht und Timon Ewert ab, beide mussten schon 35-mal hinter sich greifen. Mit einem Sieg könnte der DSC die Gladiators bereits mit zehn Punkten auf Distanz halten, allerdings war Erding schon immer ein unangenehmer Gegner. Zudem wollen viele Fans ihre Mannschaft um Kapitän Rudi Lorenz in Deggendorf unterstützen.

Die Sonntagsaufgabe in Peiting wird eine harte Nuss, die es zu knacken gilt. Lange Zeit war man im Oberland stets chancenlos, doch seit letzter Saison ist auch Peiting eine Reise wert. Denn in der vergangenen Spielzeit drehte Deggendorf den Spieß um und gewann beide Partien im Pfaffenwinkel. Von zwölf möglichen Punkten holte man gegen Peiting neun Zähler. Im DSC-Lager hofft man, dass diese Serie weiter hält. Doch aufgepasst, das Sicinski-Team verlor bereits je zweimal nach Verlängerung und nach Penaltyschießen und könnte in der Tabelle besser dastehen. Man sollte Peiting daher nicht nach dem Tabellenplatz beurteilen, denn auch sie haben Individualisten im Kader, die immer gefährlich werden können. So kam Michael Kreitl aus Kaufbeuren zurück und bildet mit Michael Baindl und Dominic Krabbat ein starkes Trio, Manfred Eichberger und Anton Saal wissen ebenfalls, wo das Tor steht. Gleiches gilt für J.T. MacDonald, der von den Hannover Scorpions in den Süden wechselte. Der teaminterne Topscorer ist mit Andreas Feuerecker (12 Punkte) allerdings ein Abwehrmann. Nicht mehr so stark erscheint bislang Florian Hechenrieder im Tor, der nicht an seine Leistung aus den Vorjahren anknüpfen kann. Gerade gegen den DSC wird John Sicinski aber einen Heimsieg einfahren wollen.

Der DSC geht jedoch mit viel Zuversicht in das kommende Wochenende und will möglichst viele Punkte auf der Habenseite verbuchen. Wenn es gelingt, die individuellen Fehler abzustellen, die etwa gegen Regensburg zur Niederlage führten und der Strafbank fernzubleiben, dann kann sich der DSC wieder für den Aufwand belohnen, was ihm zuletzt verwehrt blieb.

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