DSC will sich die Feiertage versüßenDeggendorfer SC

DSC will sich die Feiertage versüßenDSC will sich die Feiertage versüßen
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Allerdings heißen die nächsten Gegner Bayreuth und Freiburg, aber mit der Leidenschaft und dem Einsatz, mit dem man gegen Füssen und Sonthofen zweimal einen Rückstand wettmachte, ist man auch gegen die Favoriten nicht chancenlos. Zumal man Bayreuth schon einmal im eigenen Stadion schlagen konnte und die Tigers auf fremden Eis nicht so souverän wie im eigenen Stadion auftreten. Die Aufgabe in Freiburg wird ungleich schwerer, mussten doch erst die Selber Wölfe ein Debakel im Breisgau erleben. Deggendorf zog sich jedoch im ersten Aufeinandertreffen schon gut aus der Affäre und geht völlig ohne Druck in die Auswärtspartie.

Gegen die Bayreuth Tigers (26. Dezember, 18.30 Uhr) kann Jiri Otoupalik wieder auf Stefan Ortolf zurückgreifen, der zuletzt gesperrt war. Dagegen steht hinter dem Einsatz von Fabian Calovi noch ein Fragezeichen, die ärztliche Abteilung muss erst noch grünes Licht für einen Einsatz geben. Doch die Mannschaft hat auch so bewiesen, dass sie für jeden Gegner unbequem werden kann. Das hat auch Bayreuth in Deggendorf schon zu spüren bekommen, als die Tigers mit zwei Toren führten, der DSC aber in einem fulminanten Mitteldrittel vier Treffer erzielte und die erste Partie mit 4:3 gewann. Augenblicklich rangieren die Oberfranken auf Platz 3 der Tabelle und ihre ohnehin schon gut bestückte Offensive hat noch einmal Zuwachs bekommen. Jan Kouba von den Lindau Islanders und vor allem Ben Warda, der letzte Saison noch im Trikot des EHC Klostersee für Furore sorgte, verstärken den Angriff der Wagnerstädter. Mit dem Trio Geigenmüller, Kolozvary und Bartosch besitzen die Oberfranken eine der besten Angriffsreihen der Liga, auch Verteidiger Jozef Potac nutzt seinen Vorwärtsdrang und ist nach Barry Noe aus Regensburg zweitbester Verteidiger der Liga. Der DSC wird wieder über sich hinauswachsen müssen, wenn man den Favoriten schlagen will. „Die Tagesform wird entscheiden“, weiß Co-Trainer Christian Zessack, „und abgerechnet wird nach 60 Minuten“. In der Tat braucht sich der DSC nach den letzten Ergebnissen nicht verstecken und geht nicht chancenlos in die Begegnung am 2. Weihnachtsfeiertag.

Am 28. Dezember reist man zum EHC Freiburg und will in der Festung Franz-Siegel-Halle bestehen. Dabei kann man sich einer großen Zahl von DSC-Fans sicher sein, die ihr Team am Rande des Schwarzwalds unterstützen wollen. Auch die Breisgauer schlugen noch einmal auf dem Transfermarkt zu, Petr Haluza fügte sich mit drei Treffern in vier Spielen auch nahtlos in das Ensemble von Alex Sulak ein. Respekt flößen die Statistiken der Billich-Brüder ein, aber auch Tobias Kunz oder Jakub Wiecki findet man unter den besten Scorern der Liga. Dies musste auch Selb zuletzt leidvoll erfahren, im Duell der Wölfe war Freiburg bissiger und gewann hoch mit 8:1. Im Spitzenspiel gegen Regensburg musste sich Freiburg der noch höheren individuellen Klasse der Regensburger beugen und unterlag unglücklich mit 5:6.

Der DSC reist allerdings mit der Empfehlung von drei Auswärtssiegen am Stück an und will sich an der Dreisam so teuer wie möglich verkaufen. Rein von den Zahlen her, trifft in diesem Duell mit Freiburg die beste Abwehr (60 Gegentore) auf den schwächsten Angriff (Deggendorf, 64 Treffer). Aber der DSC stellt mit erst 336 Strafminuten auch die fairste Mannschaft der Liga, dagegen sind die Wölfe mit 522 Minuten in der Box nach Selb die unfairste Mannschaft. Gelingt es Beck, Benda & Co., von der Strafbank fern zu bleiben, erhöht dies die Chance auf Punkte sicherlich. Bei der disziplinierten Spielweise in den letzten Wochen, durch die man auch nur wenige Gegentore zuließ, sollte dies nicht unmöglich sein. Im Kampf um die begehrten Plätze würde sich der DSC mit Punkten noch einmal selbst beschenken.


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