DSC muss sich erst in der Verlängerung geschlagen gebenRückspiel am Mittwoch in Selb

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Das Spiel begann mit sehr viel Tempo. Beide Mannschaften gaben Vollgas, sodass die Zuschauer von Beginn an auf ihre Kosten kamen. Chancen auf beiden Seiten wurden immer wieder von den beiden stark haltenden Torhütern zunichte gemacht. Es dauerte bis zur 16. Spielminute, ehe das erste Tor fiel. Vor dem Tor wurde Selbs Herbert Geisberger bedient und der Routinier in Reihen der Wölfe versenkte die Scheibe unhaltbar zum 0:1 und damit zum Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt fing der DSC dann an wie die Feuerwehr und wollte den Ausgleich unbedingt. Dies gelang auch nach etwa fünf gespielten Minuten im zweiten Drittel. Kyle Gibbons zog unnachahmlich vors Selber Gehäuse, scheiterte dabei noch an Wölfe-Keeper Stefaniszin, doch für den Nachschuss kam Jan-Ferdinand Stern angeschossen, der den Puck entschlossen über die Linie bugsierte. Alles wieder offen! Und nun legten die Deggendorfer so richtig los. Binnen fünf Minuten erhöhten sie das Ergebnis gar auf 3:1. Curtis Leinweber verwertete erneut einen Abpraller und Kyle Gibbons fälschte im Powerplay einen Leinweber-Schuss vor dem Tor unhaltbar ab. Doch die Selber zeigten, warum sie in dieser Saison das absolute Topteam der Liga sind. Wieder nur knapp fünf Minuten später waren die Wölfe wieder dran. Jared Mudryk erzielte per Nachschuss das 3:2.

Im dritten Drittel war das Comeback dann perfekt als Dennis Schiener nach einem gewonnen Bully den Ausgleich erzielte. Doch auch die Deggendorfer steckten diesen Rückschlag in Manier einer Topmannschaft weg und gaben weiterhin Gas nach vorne. Dies wurde in der 49. Spielminute auch belohnt. Alexander Janzen setzte sich an der Bande gegen zwei Selber stark durch und bediente den in der Mitte mitgelaufenen Patrik Beck, der nur noch den Schläger hinhalten musste. Nun kochte das Eisstadion an der Trat und die Fans taten alles, um die DSC-Cracks noch einmal anzupeitschen. Doch leider schaffte es die Deggendorfer nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Kurz vor Schluss nahmen die Selber ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, wodurch den Selbern am Ende noch der Ausgleich gelang. In der Overtime war es dann Jared Mudryk, der nach nur 20 Sekunden den Zusatzpunkt für die Selber sicherte.

Am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr kommt es dann zum Rückspiel beider Mannschaften in Selb. Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter dem Einsatz von Stefan Ortolf, welcher immer noch an einem eingeklemmten Nerv laboriert. Auch hinter dem Einsatz von Lukas Stettmer steht ein Fragezeichen. Der junge Verteidiger musste bereits im Heimspiel gegen die Wölfe angeschlagen das Spiel frühzeitig beenden.

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