Drei Punkte für Platz zwei – Heimspiel am FreitagEHC Freiburg

Drei Punkte für Platz zwei – Heimspiel am FreitagDrei Punkte für Platz zwei – Heimspiel am Freitag
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Für den EHC Freiburg steht dabei die Aufgabe im Mittelpunkt, den herausragenden zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Zehn Punkte Vorsprung hat das junge Sulak-Team auf die Verfolger aus Bad Tölz und Bayreuth. Das bedeutet nichts anderes als: Den Freiburgern fehlt nur noch ein Sieg, um den vor Saisonbeginn kaum für möglich gehaltenen zweiten Rang zu zementieren. Am Freitag um 19.30 Uhr bestreitet der EHC Freiburg sein Heimspiel gegen den EV Regensburg, am Sonntag um 18 Uhr treten die Breisgauer in Erding an.

Die beiden Gegner des Wochenendes verfolgen derweil ganz andere Ziele: Sowohl Regensburg als auch Erding sind noch mittendrin im Kampf um Rang acht, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt. Die Erding Gladiators haben dabei gute Karten, da sie momentan auf eben diesem achten Tabellenplatz stehen, mit vier Punkten Vorsprung auf Deggendorf und deren sechs auf Regensburg.

Für beide Teams bedeutet dies, dass sie in den letzten vier Partien der Hauptrunde mit aller Macht punkten müssen, um den Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden. Speziell für die Oberpfälzer, die am Freitag im Breisgau gastieren, ist der Druck immens. Regensburg hat im Laufe der Saison nicht nur die beiden prominenten Spieler David Musial und Chris Capraro verpflichtet (Musial kam aus Weiden, der Ex-Freiburger Capraro aus Nottingham), sondern auch eine Veränderung auf der Trainerposition vorgenommen: Rob Leask musste Anfang Februar gehen und wurde von dem Duo Martin Helmig/Stefan Schnabl ersetzt.

Während der impulsive Schnabl durch seine hervorragende Nachwuchsarbeit für die Domstädter aus der Eishockeyszene nicht mehr wegzudenken ist, gilt die Verpflichtung von Martin Helmig für Außenstehende als extravaganter Zug: Der 52-Jährige blickt zwar auf eine erfolgreiche Eishockeykarriere zurück, hat sich seit 1999 aber vor allem als Baseball-Trainer einen Namen gemacht. Insgesamt elfmal coachte er seine Teams zur deutschen Meisterschaft, zuletzt fünfmal die Buchbinder Legionäre aus Regensburg. Sein Engagement beim Eishockey-Nachbarn ist allerdings kein ganz neues Experiment: Schon im Winter 2011/12 half er beim RV Regensburg aus, zunächst als Motivationstrainer und dann auch als Chefcoach. Nun vereint er, im Tandem mit Schnabl, beide Funktionen.

Für den EHC Freiburg geht es unterdessen darum, den Traum von Rang 2 zu verwirklichen und seine zuletzt verletzten Akteure peu á peu fit für die Playoffs zu bekommen. Die lange ausgefallenen David Danner und Steven Billich machen dabei Fortschritte und sind nach ihren Knochenbrüchen schon wieder mit ihren Mannschaftskameraden im Eistraining zugange, dürften aber genauso fehlen wie der an der Hüfte operierte Andrei Salzer, für den die Saison bereits beendet ist. Der Einsatz von Jakub Wiecki, der Knieprobleme hat, ist noch offen.

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