Doppelter Doppelpack gegen den TSV PeißenbergEHC Waldkraiburg gewinnt mit 6:2

Doppeltorschütze Nico Vogl. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Doppeltorschütze Nico Vogl. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Nico Vogl und Povilas Verenis trafen dabei jeweils zweimal, die weiteren Treffer für den EHC erzielten Michael Rimbeck und Michail Sokolov. Im Kampf um Platz zwei hinter den souveränen Garmischern vom SC Riessersee versprechen die kommenden Wochen extrem viel Spannung.

Die beiden Erstplatzierten nach Ende der Verzahnungsrunde sind laut Durchführungsbestimmungen des Bayerischen Eissport-Verbandes für die Oberliga-Saison 2019/20 qualifiziert. Aktuell liegt der SC Riessersee mit 27 Punkten souverän auf Rang eins und nachdem die Garmischer als Vierter der Hauptrunde eigentlich ja sogar für die Meisterrunde klar qualifiziert gewesen wären – wegen der finanziellen Probleme aber in die Verzahnung gestuft wurden – rechnet keiner so wirklich damit, dass der letztjährige DEL2-Vizemeister den Platz an der Sonne verlieren wird. Hinter dem SCR hat sich aktuell aber ein Sechs-Kampf entwickelt. Miesbach mit 18 Punkten auf Rang 2, dahinter Klostersee (16 Punkte), Landsberg (16), Bad Kissingen (15), Füssen (15) und die Löwen (15). Nach dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Runde ist der EHC wieder dabei bei der Musik und das, obwohl es im zweiten Vergleich mit den Eishacklern nicht gerade optimal losging. Denn mit ihren ersten Torschuss gingen die Peißenberger bereits mit 1:0 durch Manfred Eichberger in Führung (05:34) und Kevin Yeingst musste hinter sich die Scheibe aus dem Netz fischen. Der Treffer weckte die Löwen aber auf  und nun hatten die Gäste, die am Freitag noch recht vollmundig angekündigt hatten, sich im Rückspiel revanchieren zu wollen, nicht mehr viel zu melden. Nico Vogl glich keine zwei Minuten nach dem Rückstand aus (07:15), nur 126 Sekunden später schnürte der 22-Jährigen den Doppelpack und brachte die Löwen in Führung (09:21). Mit der ging es auch in die erste Pause, wobei Daniel Hämmerle, Bobby Chaumont und Vogl die Führung sogar noch hätten ausbauen können.

Im zweiten Drittel schlug dann die Stunde von Povials Verenis. Der 28-Jährige Litauer stellte nach 15 Sekunden bereits auf 3:1 für die Industriestädter (20:15), keine zehn Minuten später feierte auch er seinen Doppelpack und traf mit seinem fünften Tor im zehnten Spiel für die Löwen zum 4:1 für die Mannschaft von Alex und Sergej Piskunov (29:53). Wie schon am Freitag nahmen die Waldkraiburger, denen nach der verkorksten Oberliga-Saison die Spielfreude inzwischen wieder deutlich anzumerken ist, anschließend einen Gang raus und erst in den letzten vier Minuten des Spiels sollte sich wieder etwas tun.

Eichberger erzielte nämlich erst, auch mit seinem zweiten Tor des Spiels, das 4:2 (57:10), kurz drauf nahm TSVP-Coach Staltmayr seine Auszeit und in der Folge Schlussmann Jakob Goll vom Eis. Wie auch der Revanche-Plan ging aber auch dieser nicht auf und nur acht Sekunden nach Wiederbeginn tankte sich Michael Rimbeck durch und schob ins leere Tor zum 5:2 ein (57:49). Den Schlusspunkt in der vorletzten Minute setzte aber Michail Sokolov mit dem 6:2 (58:22), wenngleich mindestens 50 Prozent des Treffers auf Leon Decker gingen. Decker versuchte es zunächst selbst, eroberte dann den Puck an der Bande zurück. Über die Grundlinie zog der Youngster dann nach innen und bediente mit einem Traumpass zwischen zwei Verteidigern hindurch den freistehenden Sokolov. Letzterer musste nur mehr einschieben und damit war der Deckel drauf. Ein verdienter Sieg für die Löwen, auch in dieser Höhe. Wenn auch im Powerplay immer noch viel Luft nach oben ist, so lässt sich festhalten, dass die Brüder Alex und Sergej Piskunov das Team im Griff haben und auch die Spielfreude wieder deutlich zu erkennen ist.

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