Dogs setzen Niederlagenserie fortERV Schweinfurt

Dogs setzen Niederlagenserie fortDogs setzen Niederlagenserie fort
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Zuvor gab es eine Hiobsbotschaft. Benjamin Dirksen nahm mit einer Knieverletzung nur auf der Tribüne Platz; ob sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestätigt, wird sich wohl Anfang der Woche herausstellen. Auch ohne Michele Amrhein btachte Trainer Ollila drei Reihen auf das Eis, Alex Funk stürmte vorerst neben Niklas Zimmermann und Oliver Dam. Allrounder Shahab Aminikia war in die Abwehr gerückt, um drei Verteidigerpärchen zu komplettieren. Rein optisch sah das Spiel der Schweinfurer besser aus als gegen die Gladiators oder die Selber Wölfe – allerdings lag das auch am Gegner, denn Klostersee übte längst kein so scharfes Forechecking aus. So kam man ganz gut aus der eigenen Zone, versäumte es aber, in der Offensive selbst ordentlich Druck zu machen. Statt dessen gingen die Gäste glücklich in Führung, nachdem ein hoher Querschläger direkt vor dem Schweinfurter Torraum landete und EHC-Kapitän Acker beim Stochern und Nachstochern der schnellste war. Das 0:2 kurz vor der Pause resultierte aus einem dieser leichtsinnig vertändelten Pucks, was Klostersee einen raschen Gegenzug ermöglichte.

Im gesamten zweiten Drittel hatte EHC-Keeper Martin Morczienietz weit mehr zu tun als auf der Gegenseite Ole Swolensky. Doch im Spiel der Dogs fehlte weitgehend das Überraschungsmoment und die Selbstsicherheit. Meist fuhr man zu nahe an den Kasten, wo Klostersees Goalie alles dicht gemacht hatte, und Schüsse aus der Halbdistanz kamen zu unplaziert. Das i-Tüpfelchen setzten die Gäste – aus ihrer Sicht - diesem Durchgang auf, als sie eine ihrer wenigen Gelegenheiten bei einem blitzsauberen Konter zum 0:3 nutzten.

Die Mighty Dogs ergaben sich nach diesem erneuten Nackenschlag nicht in ihr Schicksal, taten sich aber weiterhin schwer. Ein frühes Tor im letzten Drittel hätte mit Sicherheit noch mal neuen Schwung verliehen, aber eine ganze Reihe von Chancen wurde liegengelassen. Und wie um ihre bessere Effektivität unter Beweis zu stellen, setzten die Oberbayern zu allem Überfluss ihren vierten Treffer. Keine zehn Minuten vor dem Ende bedeutete das für die allermeisten Zuschauer die endgültige Bestätigung der Niederlage. Und jetzt klappte es doch mit dem Toreschießen, aber zu spät. Alex Funks Powerplaytreffer folgte minutenlang kein weiterer mehr, Vitali Stähle konnte knapp 80 Sekunden vor der Schlusssirene nur noch zu Ergebniskosmetik beitragen.

Tore: 0:1 (15.) Acker (Unverzagt, Hummer T.), 0:2 (19.) Möhle (Warda, Quinlan D.), 0:3 (40.) Möhle (Warda, Unverzagt), 0:4 (51.) Kablau (Meier), 1:4 (53.) Funk (Knaup S., Nemirovsky/5-4), 2:4 (59.) Stähle (Litesov, Funk). Strafen: Schweinfurt 6 + 10 (Filobok), Klostersee 12. Zuschauer: 688.

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