Die Wölfe wollen den MatchballSelber Wölfe

Die Wölfe wollen den MatchballDie Wölfe wollen den Matchball
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Mit 2:1 führen die Wölfe seit Dienstag – und sie könnten im Idealfall bereits am Sonntagabend als Teilnehmer des Viertelfinales der Aufstiegs-Play-offs zur DEL2 feststehen. Zwei weitere Siege wären dafür noch nötig.

Für VER-Vorsitzenden Jürgen Golly war selbst die 1:3-Heimniederlage zum Auftakt kein Beinbruch. „Ich habe ja von vorneherein gesagt, dass Klostersee ein Spiel gewinnt.“ Ganz entspannt sei er deshalb am vergangenen Sonntag nach Grafing gefahren – und konnte einen 6:2-Erfolg genießen. „Das war ein überragender Auftritt unserer Mannschaft.“ Eine ähnlich konzentrierte und disziplinierte Vorstellung wünscht sich Golly auch heute. Und für Sonntag dann den ersten Matchball.

„Natürlich wäre es schön, wenn wir am Wochenende alles klar machen könnten“, würde sich VER-Trainer Cory Holden über den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde freuen. Schließlich hätte seine Mannschaft dann eine Spielpause bis zum Freitag, 27. März, um Kräfte zu schonen und die kleineren und größeren Wehwechen auszukurieren. Sollten den Wölfen am Wochenende die Siege Nummer drei und vier noch nicht gelingen, gäbe es am Dienstag ein sechstes Spiel in Grafing. Und auch ein siebtes Spiel ist noch möglich, in dem dann die Entscheidung fallen müsste. Das würde am Freitag, 20. März, wieder in Selb stattfinden.

Soweit denkt im Lager der Wölfe aber noch niemand voraus. Die volle Konzentration gilt zunächst dem Auftritt in Grafing. Wieder in den Kader zurück kehren Peter Hendrikson und Tim Schneider. Allerdings gilt es auch wichtige Spieler zu ersetzen. Achim Moosberger und Michel Maaßen müssen nach ihrer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Dienstag ein Spiel pausieren. Und was schon am Sonntag vermutet worden war, hat sich nun bestätigt: Mark Dunlop hat sich einen Innenband- und Kreuzbandriss zugezogen. Für den Verteidiger ist die Saison damit vorzeitig beendet. Selbiges gilt für den Klosterseer Dominik Quinlan. Er knickte am Dienstag in Selb schon nach einer Minute unglücklich um und zog sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Bei Nicolai Quinlan lautete nach einem Check in die Bande die erste Diagnose Innenbandriss.

Etwas geärgert haben sich die Selber am Dienstag darüber, dass der Klosterseer Top-Scorer Raphael Kaefer straffrei ausging. Er war vor seinem verlorenen Faustkampf von hinten mit dem Schläger brutal auf Moosberger losgegangen, was auch Videoaufzeichnungen beweisen. Von einer zunächst angedachten Kontaktaufnahme mit dem DEB-Schiedsgericht haben die Wölfe aber wieder abgesehen. Sie wollen es auf sportlichem Weg regeln. Und nicht nur Routinier Dan Heilman glaubt, dass das in Grafing auch ohne Moosberger und Maaßen klappt. „Wir haben einen großen Kader. Und die jungen Spieler machen ihre Sache ganz toll!“ Trainer Cory Holden rechnet damit, dass beide Mannschaften am Freitag wieder richtig Gas geben. „Am Dienstag war das Tempo nicht so hoch. Aber die Spieler konnten sich zwei Tage regenerieren.“


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