Die Wölfe wachen rechtzeitig aufSelber Wölfe

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Der frischgebackene Tabellenführer aus Selb tat sich lange sehr schwer, zu seinem Spiel zu finden. Die Hausherren wirkten frischer in den Köpfen und Beinen. Dass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand, hatten die Wölfe vor allem Torwart Suvelo zu verdanken, der einige Male Kopf und Kragen riskieren musste. Und als Suvelo in der zwölften Minute bereits geschlagen schien, rettete der Pfosten für die Selber, die in der Defensive nicht gerade sattelfest wirkten. Auch in der Offensive ging zunächst wenig. Die erste Möglichkeit hatte Mudryk – und da waren bereits elf Minuten gespielt. Erst gegen Ende des ersten Drittels befreiten sich die Wölfe etwas und kamen zu einer dicken Chance durch Mudryk, der aber an TSV-Keeper Asthon scheiterte. Im Gegenzug parierte Suvelo prächtig gegen Pötzl und Scharpp.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts rettete der Selber Keeper bravorös, ehe auch der Turm in der Schlacht in der 26. Minute machtlos war. In Erdinger Überzahl – Meier drückte die Strafbank – tauchten gleich drei Spieler vor dem VER-Keeper auf und Engel traf zum zu diesem Zeitpunkt hochverdienten 1:0 für die Gladiators. Dieses Tor war der Weckruf für die Holden-Schützlinge. Die Wölfe übernahmen nun – unterstützt von etwa 100 mitgereisten Fans – die Initiative und drehten die Partie binnen 69 Sekunden. Zunächst hielt Heilmann nach Schütts Schuss den Schläger vor dem Tor hin, kurz darauf ging Fiedler nach einem herrlichen Pass von Meier auf und davon und traf zum 1:2. Jetzt war die Selber Welt wieder in Ordnung. Erst recht, als Martell nach einer schönen Kombination über Piwowarczyk und Mudryk in der 34. Minute der dritte Treffer für den Spitzenreiter gelang.

Im Schlussdrittel verwaltete der Spitzenreiter zunächst seinen Vorsprung, ehe Schiener mit dem 1:4 alles klar machte. Zwar verkürzte Krzizok in der 53. Minute noch einmal, doch Mudryk stellte schnell den alten Abstand wieder her. Die Wölfe feierten nach dem etwas schwächeren ersten Drittel am Ende noch einen verdienten Erfolg und sind nach der Freiburger Niederlage in Füssen nun alleiniger Tabellenführer.

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