Die Wölfe siegen weiterSelber Wölfe

Die Wölfe siegen weiterDie Wölfe siegen weiter
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Die Derbysieger vom Freitag kamen auch gestern gleich wieder mit dem richtigen Feuer aus der Kabine. Bis zur vierten Minute hielt der Peitinger Keeper Hechenrieder seinen Kasten sauber, dann schlug es zum ersten Mal ein. Nach perfekter Vorarbeit von Geisberger, der den Puck mit letztem Einsatz im Liegen weiterleitete, hatte Piwowarczyk keine große Mühe zu vollenden. Der VER blieb auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Von den Gästen, immerhin als Tabellenvierter angereist, kam wenig in der Offensive - auch wenn sich bei den Hausherren hin und wieder einige Unkonzentriertehiten einschlichen. Mehr Torgefahr strahlten die Wölfe aus. Es dauerte aber bis 19 Sekunden vor Ende des ersten Drittels, ehe der zweite Treffer gelang. Geisberger überraschte mit seinem Schuss den eigentlich starken Torwart Hechenrieder, der in dieser Szene aber nicht gut aussah.

Auch im Mittelabschnitt wurde bei beiden Mannschaft Kampf groß geschrieben, die spielerischen Höhepunkte blieben eher rar. Dafür wurde es auf dem Eis etwas nickliger. Auch bei vermeintlichen Abseitsstellungen bekam Schiedsrichter Daniels mit seinen beiden Linienrichtern mehr und mehr Probleme. Viele fragwürdige Entscheidungen und eine Selber Druckphase trieben den Lärmpegel in der Halle kräftig in die Höhe. Nach einer halben Stunde hatte Moosberger die große Möglichkeit zum dritten Treffer, scheiterte aber ebenso an Hechenrieder wie kurz darauf Fiedler. Vom EC Peiting war weiter wenig zu sehen. Selbst bei zwei 5:3-Überzahlspielen fanden die Oberbayern keine Mittel und Wege, die Selber Abwehr um den souveränen Torwart Suvelo zu überwinden.

Im Schlussdrittel hatten es die Wölfe ganz eilig. Nach gerade einmal 17 Sekunden war es der erneut glänzend aufgelegte Heilman, der mit dem 3:0 schon für eine Vorentscheidung sorgte. Der letzte Peitinger Widerstand war dann in der 48. Minute gebrochen. Erneut war es die erste Reihe der Selber, die Katz' und Maus mit den Peitingern spielte und durch Piwowarczyk den vierten Treffer folgen ließ. In der Schlussphase waren die Wölfe vor allem darauf bedacht, ihrem Torwart den fünften Shut-out dieser Saison zu ermöglichen.

Mit dem dritten Sieg in Folge und dank der Unterstützung des EHC Bayreuth in Freiburg haben die Selber ihre Tabellenführung auf fünf Punkte ausgebaut. Wer hätte das gedacht nach den beiden Heimniederlagen zum Jahreswechsel und vor den Spielen in Bad Tölz, Bayreuth und gegen Peiting?


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