Die Wölfe läuten die heiße Phase einSelber Wölfe

Die Wölfe läuten die heiße Phase einDie Wölfe läuten die heiße Phase ein
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Mit der Begegnung gegen Deggendorf Fire läuten die Selber Wölfe am Freitag (20 Uhr) die heiße Endphase der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Süd ein. Neun Spiele stehen für den VER noch auf dem Programm, ehe am 27. Februar die ligeninterne Play-off-Runde startet. Und die wollen die Holden-Schützlinge mit einem Heimspiel beginnen. In diesen Genuss kommen die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier der Hauptrunde. Die Ausgangsposition ist gut für die Selber, die als aktueller Tabellendritter acht Punkte Vorsprung auf den derzeitigen Fünftplatzierten EHC Klostersee aufweisen. „Wir haben aber auch nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten Regensburg“, sagt Trainer Cory Holden, der freilich wenig von diesen Rechenspielen hält. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und noch möglichst viele Siege einfahren.“

Das wollen die Deggendorfer auch. Und sie werden mit frisch gestärktem Selbstvertrauen die Aufgabe in der Autowelt-König-Arena angehen. Nach einer Schwächephase mit sechs Pleiten in Folge feierten die Truppe von Trainer Edi Uvira am vergangenen Wochenende die Wiederauferstehung mit Erfolgen gegen Spitzenreiter Peiting (3:2) und in Erding (9:4). Nach jetzigem Stand wäre – wie im Vorjahr – Deggendorf auch der erste Play-off-Gegner. Es könnte also schon einen kleinen Vorgeschmack darauf geben, was die Wölfe in der schönsten Eishockey-Jahreszeit erwartet. Gegen die Niederbayern gab es in der Vergangenheit immer heiße Auseinandersetzungen und ganz enge Spiele. Zwei Mal behielt Deggendorf in dieser Saison bereits die Oberhand. Besonders das erste Heimspiel ist den Wölfen in unguter Erinnerung. Mit 2:0 lagen sie Anfang November bereits in Führung – am Schluss hieß es 3:4.

„Das soll sich natürlich nicht wiederholen“, sagt Cory Holden. Der musste seine Trainingspläne und Wunschreihen in den vergangenen Tagen wieder einige Male umschreiben. Mit Jared Mudryk, Nikolaus Meier, Dennis Schütt (alle angeschlagen) und Christopher Schadewaldt (krank) mussten gleich vier Spieler eine Trainingspause einlegen. Überraschend schnell hat sich der Torjäger wieder fit gemeldet. Herbert Geisberger kehrt nur knapp vier Wochen nach seiner Schulterverletzung, die er sich am zweiten Weihnachtsfeiertag in Bad Tölz zuzog, auf das Eis und auch gleich wieder in die erste Sturmreihe zurück. „Es schaut gut aus. Herbert hat diese Woche voll trainiert und wird seinen gewohnten Platz einnehmen“, kündigt Holden an.

Verzichten muss der Trainer dagegen auf Achim Moosberger, der bei seinem Stammverein in Bietigheim im Einsatz ist. Auch die Nachwuchskräfte würden an anderer Stelle benötigt werden. Die Juniorenmannschaft spielt in Bayreuth – und soll im Derby natürlich gut besetzt sein. „Aber die erste Mannschaft geht natürlich vor“, stellt Cory Holden, der auch für die Junioren als Trainer verantwortlich zeichnet, klar. Vermutlich werden erst im Laufe des Freitages die letzten personellen Entscheidungen fallen.

Am Sonntag (18 Uhr) sind die Wölfe bei den Erding Gladiators zu Gast. Deren Play-off-Zug dürfte bei neun Punkten Rückstand auf Platz acht bereits abgefahren sein. Zumal sich die Oberbayern am vergangenen Wochenende in desaströser Verfassung präsentierten. Einer 3:7-Niederlage in Füssen folgte ein 4:9-Heimdebakel gegen Deggendorf. Die größte Gefahr für die Selber scheint also darin zu liegen, den Gegner zu unterschätzen. Dem versucht Cory Holden vorzubeugen und erinnert seine Cracks an die erste Begegnung in Erding. „Das waren wir klar überlegen, haben aber verloren. Auch dieses Spiel ist also mit Vorsicht zu genießen. Angeschlagene Gegner sind ohnehin immer am gefährlichsten.“


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