Die Wölfe holen einen PunktSelber Wölfe

Die Wölfe holen einen PunktDie Wölfe holen einen Punkt
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Die Wölfe mussten neben Hördler und Heilman auch auf Schütt verzichten. Dem Verteidiger wurde am Samstag das Glatteis zum Verhängnis: Er stürzte beim Einkaufen. Eine Diagnose konnte das Selber Ärzteteam gestern noch nicht stellen. Ebenso überraschend gab es für Torwart Kümpel wieder einmal Spielpraxis. Und der wurde von Beginn an richtig gefordert. Regensburg schnürte die Holden-Schützlinge zunächst im eigenen Drittel ein. Bange Minuten gab es im Selber Lager auch, als der ohnehin angeschlagene Schadewaldt vom Eis und zur Behandlung in die Kabine musste. Der Kapitän kam aber zurück und durfte mit seinen Mannschaftskollegen in der neunten Minute über die Führung durch Hendrikson jubeln, der einen Schuss von Tim Schneider unhaltbar abfälschte.

Die Freude währte bei den Wölfen aber nicht lange. Bereits eine Minute später traf Fical zum Ausgleich. Von nun an agierten die Gäste fast nur noch in Unterzahl – lange Zeit sogar mit nur drei Spielern gegen fünf Regensburger. Die trafen in der 13. Minute dann auch in doppelter Überzahl erneut durch Fical, den Top-Torjäger der Liga, zum 2:1. Mehr sprang für die Hausherren bis zur ersten Drittelpause freilich nicht heraus. Die Wölfe verteidigten mit viel Engagement, musste aber noch einige Möglichkeiten zulassen und waren mit dem Zwischenergebnis gut bedient.

Im zweiten Abschnitt ließ der Schwung der Regensburger nach und die Wölfe bissen sich ins Spiel zurück. Pech hatte Neuzugang Richardson, der in der 25. Minute nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite rettete Jeschke mit letztem Einsatz gegen drei heranstürmende Regensburger. In der Halle wurde es nun immer ruhiger - zumindest im heimischen Fanblock. Die rund 150 Selber Fans waren in der 32. Minute wieder zu hören. Zunächst verfehlte der Regensburger Fical aus spitzem Winkel das verwaiste Selber Tor, im Gegenzug traf Lehmann zum Ausgleich. Moosberger und Mudryk kamen zu weiteren Möglichkeiten. Selbst in Unterzahl hatte der VER mit einem Break durch Richardson die Chance zur Führung. Die fiel dann zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt. Drei Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittel stand Geisberger goldrichtig und traf zum 2:3.

Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst hatte Fischer das 4:2 für Selb auf dem Schläger, dann nutzte Regensburg erneut ein 5:3-Überzahlspiel zum Ausgleich. Die Wölfe hatten weitere gute Möglichkeiten durch Piwowarczyk, Schiener und Richardson, ehe Mudryk die erneute Führung gelang. Die glich in der 57. Minute wieder Piecha aus. Nach der torlosen Verlängerung musste schließlich das Penaltyschießen entscheiden. Hier hatte der EV Regensburg das glücklichere und bessere Ende für sich.

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