Die Wölfe greifen nach dem GipfelSelber Wölfe

Die Wölfe greifen nach dem GipfelDie Wölfe greifen nach dem Gipfel
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Ein Pünktchen trennt den VER Selb noch von Tabellenführer EC Peiting. Die Voraussetzungen für eine Wachablösung sind günstig: Peiting ist am Freitag spielfrei, während die Wölfe beim EHC Freiburg (Spielbeginn 20 Uhr) vor einer zwar nicht einfachen, aber durchaus lösbaren Aufgabe stehen. Und die weiteste Auswärtsfahrt der Hauptrunde mit etwas mehr als 520 Kilometern können die Holden-Schützlinge mit ganz breiter Brust angehen. Sie feierten zuletzt sechs Siege in Folge und haben im Jahr 2013 stolze 20 von 24 möglichen Punkten eingefahren.

Das erste offizielle Saisonziel – Heimrecht in der ligeninternen Play-off-Runde – ist damit so gut wie unter Dach und Fach. Und es ist Zeit, neue Ziele zu formulieren. „Wir wollen die Hauptrunde jetzt natürlich auf Platz eins oder zwei abschließen“, sagt Trainer Cory Holden, dessen Mannschaft sich ihren Fans am liebsten schon am Sonntag (18 Uhr) gegen den EC Bad Tölz als Spitzenreiter präsentieren möchte.

Allerdings werden den Wölfen auf ihrem Weg nach ganz oben einige Steine in den Weg gelegt. Zum einen wartet im Schwarzwald ein Gegner, der im Kampf um einen Play-off-Platz weiter jeden Punkt benötigt. Zum anderen ist die personelle Situation einmal mehr sehr angespannt. Verzichten muss Holden auf Kapitän Christopher Schadewaldt, der verletzungsbedingt eine vierwöchige Pause einlegen muss. Auch auf Dennis Schütt (verletzt) müssen die Wölfe noch mindestens zwei Wochen verzichten. Dazu können Alexander Fischer, Ricco Warkus und Philipp Hechtfischer aus beruflichen Gründen nicht mit nach Freiburg reisen. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tim Schneider (angeschlagen) und Jared Mudryk, dessen Frau fast stündlich Nachwuchs erwarten kann. Wenn das Baby bis Freitagmorgen nicht zur Welt kommt, bleibt Mudryk zu Hause.

Auch aus dem Hause Geisberger gab es bis Donnerstagabend nichts Neues zu vermelden. „Der reguläre Geburtstermin für den Nachwuchs ist hier ohnehin etwas später“, hofft Holden, dass sein Torjäger am Wochenende zur Verfügung steht. Eine gute Nachricht gab es aus Bietigheim, dem Stammverein von Achim Moosberger. Der darf in Freiburg und gegen Bad Tölz wieder das VER-Trikot überstreifen. Nachgemeldet für die Oberligamannschaft wurde auch Florian Heinzmann aus dem 1b-Team des VER.

Bei den Freiburger Wölfen, die nach einer langen Durststrecke zuletzt drei Mal siegreich blieben, feierte der slowakische Topscorer Juraj Faith am vergangenen Wochenende in Erding nach einem Kreuzbandriss sein Saisondebüt. Dafür steht den Hausherren Jeffrey Szwez nicht zur Verfügung. Er hatte in Erding einen auf das Eis geworfenen Becher mit dem Schläger wieder auf die Tribüne zurückbefördert – und erhielt dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. VER-Trainer Cory Holden erwartet einen sehr unbequemen und kompakt stehenden Gegner. „Da ist es schwer, vorne durchzukommen.“

Auch vor der Top-Partie des Sonntags gegen den EC Bad Tölz sind die Wölfe gewarnt. Der Vorjahrsmeister hat sich nach einer durchwachsenen Saison jüngst mit Siegen in Deggendorf (5:2) und Peiting (3:1) auf Rang vier der Tabelle vorgekämpft. Die „Buam“ um Torfrau Viona Harrer kommen also langsam in Play-off-Form. „Momentan haben wir auch die Spieler dafür“, freut sich Trainer Florian Funk über einen fast kompletten Kader, der die gewünschten vier Reihen ermöglicht. Die Wölfe wissen, was sie da am Sonntag erwartet. „Die Tölzer gehen hohes Tempo und fahren viele Checks. Das wird ein richtig schnelles und hartes Spiel“, prophezeit Holden kurzweilige 60 Minuten – oder mehr.

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