Die Weiterentwicklung ist deutlich erkennbarZwischenfazit zum Hauptrundenende der Tigers

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Schon bei der Premiere belegte man mit 77 Zählern einen hervorragenden vierten Platz im Zwölferfeld nach der Hauptrunde, schlug Klostersee in einer mitreißenden ersten Play-off-Serie, um dann trotz guter Leistungen hauchdünn gegen den klar favorisierten Nachbarrivalen Selb auszuscheiden. 1626 Zuschauer im Schnitt der Punktspiele zeigten auch schon das wieder erwachte Potenzial der Kufenflitzer in der umfangreichen Sportpalette der oberfränkischen Regierungshauptstadt.

Im zweiten Oberligajahr wollte man dies unbedingt bestätigen und das gelang auch eindrucksvoll. Fast 1700 Zuschauer fanden sich im Hauptrundenschnitt im Tigerkäfig ein, womit man auch hier eine erfreuliche Steigerung verbuchte. Mit zwölf Punkten mehr als im Vorjahr landete man in dem sehr engen Tabellenfeld wieder auf Platz vier und fegte den Traditionsclub Bad Tölz mit 4:0 Siegen aus der K.o.-Runde. Als nächstes wartete dann der Vorrundensieger und Top-Aufstiegskandidat Freiburg auf das Tigerrudel. Die Breisgauer erwiesen sich dabei aber als zu stark und krönten ihre starke Spielzeit später auch tatsächlich mit der Qualifikation für die DEL2.

In dieser Saison galten die Wagnerstädter dann von Anfang an hinter Landshut, Regensburg oder Selb zusammen mit einigen anderen wieder als weiteres Spitzenteam und dieser Einschätzung wurde man auch vollauf gerecht. Mit der wiederum famosen Quote von 2,0 Punkten pro Spiel sicherte man sich am Ende vorzeitig sogar die Vizemeisterschaft in der Oberliga Süd, als bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Besonders auswärts punkte man stark und holte mit 42 Zählern sogar noch vier mehr als im heimischen Tigerkäfig. In Verlängerungen bzw. Penaltyschießen blieb man ungeschlagen und holte sich alle Zusatzpunkte.

Dass Trainer Sergej Waßmiller und viele Spieler wie Kolozvary, Potac, Bartosch, Geigenmüller, Mayer, Bädermann, Sevo, Thielsch oder Kasten diese Entwicklung über die ganzen Jahre entscheidend mit geprägt haben, ist ein weiteres Indiz für die langsam, aber stetig gewachsenen Strukturen beim EHC.

Mit 156 Treffern und „nur“ 113 Gegentoren belegt man aktuell in diesen Kategorien jeweils Platz 2 im Ligaranking hinter dem unangefochtenen Primus aus Regensburg und konnte gleichzeitig den Zuschauerschnitt auf starke 1838 pro Punktspiel erhöhen. Die Tigers waren auch die einzigen in der Liga, die die Übermannschaft von der Donau gleich zweimal schlagen konnten.

Förderlizenz-Goalie Marco Eisenhut ist nach dem Gegentorschnitt 1,97 bei elf Einsätzen sogar der Beste seine Fachs und Julian Bädermann belegt unter den „Vielspielern“ mit 2,79 Platz 5. Michal Bartosch ist in der Scorerwertung Dritter (23T, 46A), Achter ist Ivan Kolozvary (23T, 37A), Youngster Fedor Kolupaylo folgt auf Platz 16 (22T, 25A) und Abwehrchef Jozef Potac steht auch noch Platz 24 (10T, 33A) der ganzen Liga, womit er der in der reinen Verteidigerwertung gleichzeitig Zweiter wurde. Christopher Kasten und Daniel Sevo stehen daneben auch noch unter den Top 20 der Abwehrspieler.

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