Die Selber Siegesserie hält dank McDonaldOvertime-Sieg gegen den EV Füssen

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Doch je länger das Spiel andauerte, desto besser kamen die Gastgeber in die spannende und mitreißende Partie und holten sich einen verdienten 4:3 (1:2, 2:1, 0:0, 1:0)-Sieg nach Overtime nach Treffern von Kabitzky und McDonald, der an diesem Abend gar dreimal erfolgreich war. Allerdings schlug das Verletzungspech wieder einmal zu und sowohl Böhringer als auch Kremer konnten das Spiel nicht zu Ende bestreiten.

Die Gäste aus dem Allgäu starteten wie die Feuerwehr ins Spiel und belohnten sich gleich in der Anfangsphase für ihr aggressives Forechecking: Die Selber brachten die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, Füssen schaltete schnell und bediente über zwei Stationen Vogl vor dem Tor, der Deske zum ersten Mal an diesem Abend überwand. Füssen machte auch im weiteren Verlauf den Wölfen das Leben schwer. Selb brachte kaum einen geordneten Spielaufbau zustande und hatte folglich auch wenige Tormöglichkeiten. In der elften Minute konnte sich Deske noch mit einer guten Abwehraktion auszeichnen, doch sechs Minuten später war er erneut geschlagen, als Zelenka das 0:2 markierte. Unheimlich wichtig war, dass die Wölfe nicht aufsteckten und noch vor der ersten Pausensirene durch Kabitzky den Anschlusstreffer schafften.

Im zweiten Spielabschnitt kam durch eine wahre Strafenflut etwas Hektik ins Spiel. Die Wölfe spielten lange Zeit in Überzahl, es sollte aber anfangs – trotz einiger guter Tormöglichkeiten – nichts Zählbares dabei herausspringen. In der 28. Spielminute war es dann aber soweit: Bei doppelter Überzahl stand McDonald nach einem Ondruschka-Schuss goldrichtig und markierte den zwischenzeitlich verdienten Ausgleichtreffer. Kurz darauf aber gleich wieder die kalte Dusche für die Gastgeber. In Überzahl nutzte Eichberger den Platz auf dem Eis zu einem tollen Sololauf, den er mit der erneuten Gästeführung  krönte. Die Wölfe drückten weiter und hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile. In der 39. Minute war es dann abermals McDonald, der erneut ausgleichen konnte. Hier nutzte er in seiner unnachahmlichen Art den Freiraum, dem ihm die Gästeabwehr einräumte.

In den letzten 20 Minuten ging es hin und her. Die gut 1800 Zuschauer bekamen eine packende Partie geboten, bei der um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Diesen Einsatz der Spieler zahlte das Publikum mit frenetischer Anfeuerung zurück. Vor allem als die Selber eine doppelte Unterzahl überstehen mussten, waren die Fans zur Unterstützung lautstark da. Die Wölfe hatten einige gute Tormöglichkeiten, allen voran Gare, Graaskamp, dessen Schuss gerade noch so von Torhüter Jorde über die Latte gelenkt werden konnte, und Gelke, dem frei vor dem Tor der Schläger zerbrach. Doch auch Füssen hätte die Partie entscheiden können. Aber Deske vereitelte mit einer Glanztat eine Riesenchance von Eichberger. In der fälligen Verlängerung zogen die Gäste eine Strafzeit und wer sonst als McDonald sollte an diesem Abend mit dem Siegtreffer das Spiel entscheiden?


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