Die Hand dran an den PunktenMighty Dogs Schweinfurt

Die Hand dran an den PunktenDie Hand dran an den Punkten
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Die Fans im Icedome konnten an diesem Freitag durchaus Positives registrieren, aber für eine Verlängerung oder gar einen Heimsieg reichte das Aufbäumen dann doch nicht. Der ERV unterlag dem EC Peiting mit 3:4 (0:0, 1:3, 2:1).

Vor dem Anfangsbully bereits eine Hiobsbotschaft: Nach den Krankmeldungen von Igor Filobok und Georg Lang brachte Viktor Proskuryakov wieder nur 14 Feldspieler auf das Eis. Naturgemäß bestimmte das eher kämpferische Element die Aktionen der Dogs, die sich vorne nicht richtig durchsetzen konnten; die Abwehr wirkte zu inkonsequent im körperlichen Spiel, obwohl sie zunächst gegen abwartende Peitinger nicht viel zuließ. Zwei, drei Großchancen konnte man verbuchen.

Die Gäste, bei denen man das Gefühl hatte, sie könnten bei Bedarf noch einen ganzen Zacken zulegen, zogen nach der ersten Pause auch die Schraube an. Ein schnelles Tor im zweiten Durchgang und ein volley genommener Powerplaytreffer - bei dem die Hausherren vergeblich wegen hohen Stocks protestierten -  etwas später ließen die Schweinfurter Hoffnungen schwinden. Vor allem auch, weil Peiting jetzt ganz klar das Heft in der Hand hatte und das Geschehen bestimmte, sich oft regelrecht in der Zone der Dogs festsetzte. Konterversuche scheiterten meist schon im Ansatz kläglich. Die einzige Ausnahme brachte den Anschluss: Einen sehr schönen direkten Spielzug schloss Beppi Eckmair erfolgreich ab. Das Tor brachte keinen wirklichen neuen Elan bei den Dogs, denn schon bei ihrem nächsten Überzahlspiel wurden sie überrannt. Gillam konnte in aller Ruhe Dirksen überwinden.

Wohl nicht viele im Icedome hätten darauf gewettet, dass die Dogs im letzten Drittel noch einmal zurückkommen würden. Aber Oliver Kämmerer, der sich als nomineller Verteidiger nicht zum ersten Mal einige Meriten im Sturm holte, brachte mit dem 2:3 eine Art Initialzündung hervor. Und jetzt klappte es auch im Powerplay, aber vorher klapperte es noch: Das metallische "Pling" eines Lattentreffers war kaum verklungen, da traf Alex Funk beim zweiten Anlauf besser. Nicht nur der Ausgleich elektrisierte die Ränge förmlich, sondern auch das begleitende Auftreten der Schweinfurter Mannschaft. Jetzt war nicht nur Bemühen zu spüren, jetzt war Feuer und Leidenschaft im Spiel der Dogs. Jetzt war plötzlich mehr Tempo drin, wurde sich in Schüsse und Pässe geworfen, wurden Scheiben erobert und ein aggressives Forechecking praktiziert. Doch sämtliche Signale in Richtung "wir sind dran" wurden nicht belohnt. Ein cleverer verdeckter Schuss schlug hinter dem wohl machtlosen Dirksen ein und markierte den insgesamt sicher nicht unverdienten Sieg der Peitinger, der nach der Herausnahme des Schweinfurter Goalies in der Schlussminute um Haaresbreite auch noch höher ausgefallen wäre.

Nicht zum ersten Mal können die Mighty Dogs erhobenen Hauptes aus einer Niederlage gehen, obwohl Zählbares in der jetztigen Situation wahrscheinlich mehr genützt hätte. In einer eher kleinen Phase hatten sie den Eindruck vermittelt, auch als Rumpfteam über sich hinauswachsen zu können, aber zehn Minuten reichen bei Gegnern dieses Kalibers nicht.

Tore: 0:1 (24.) Guth (Eichberger, Saal), 0:2 (29.) Gillam (Weber, Borberg/5-4), 1:2 (34.) Eckmair (Stähle, Apelis), 1:3 (38.) Gillam (Biersack, Velebny/4-5), 2:3 (46.) Kämmerer (Schäfer, Eckmair), 3:3 (49.) Funk (Eckmair, Schäfer/5-4), 3:4 (56.) Kink (Biersack, Gillam). Strafen: Schweinfurt 4 + 10 (Eckmair). Peiting 10. Zuschauer: 444.


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