Die Arena wird zum TollhausSelber Wölfe

Die Arena wird zum TollhausDie Arena wird zum Tollhaus
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Hohes Tempo, Kampf um jeden Zentimeter Eis, knisternde Spannung und prächtige Stimmung: Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiter hielt von Beginn an, was es versprochen hat. Etwas druckvoller kamen die Hausherren, bei denen Neuzugang Nägele nur auf der Bank saß, aus der Kabine. Mit der Unterstützung von gut 2500 Zuschauern im Rücken erspielten sich die Selber die ersten Möglichkeiten durch Mudryk und Schiener, die beide das Freiburger Gehäuse nur knapp verpassten. Ohne zählbaren Erfolg blieb auch ein erstes Überzahlspiel des Spitzenreiters.

Dessen schärfster und einzig verbliebener Verfolger versteckte sich aber nicht und bescherte auch VER-Keeper Suvelo einiges an Arbeit. Zwei Mal rettete der Selber Torwart gegen Nikolas Linsenmaier, ehe die heimischen Wölfe wieder das Kommando übernahmen. Es gab auf beiden Seiten aber nicht viele Lücken in der Defensive - was wenig verwunderte. Beide Mannschaften haben die mit Abstand wenigsten Gegentore der Liga kassiert. In der zehnten Minute hätte Ronny Schneider fast eine dieser wenigen Lücken gefunden, sein abgefälschter Schuss strich hauchdünn am Tor vorbei. Drei Minuten später durften die Hausherren dann aber doch jubeln. Nach Heilmanns Schuss herrschte kurz Verwirrung vor dem Freiburger Kasten. Schiener schaltete am schnellsten und schoss zum umjubelten 1:0 ein. Eine zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, die der VER bis zur ersten Drittelpause fast noch ausgebaut hätte. Gästekeeper Mathis stand allerdings einige Male das Glück zur Seite.

Die Partie blieb auch im zweiten Drittel auf hohem Niveau. Mit etwas mehr Feuer kamen die Selber zurück aufs Eis. Heilman und Hendrikson hatten bereits nach 30 Sekunden zwei Möglichkeiten zu erhöhen. Eine unberechtigte Strafzeit gegen Heilman, der selten aus der Haut fährt, nach diesem Pfiff aber stocksauer war, brachte die Wölfe aus dem Breisgau zurück ins Spiel. Brückmann nutzte das Überzahlspiel fast von der blauen Linie zum 1:1. Die etwa 50 mitgereisten Freiburger Anhänger jubelten, die Selber Volksseele kochte. Immer häufiger brachten die Gäste nun auch einige Nickligkeiten ins Spiel. Die Hausherren ließen sich aber nicht provozieren, sondern gaben die sportliche Antwort. In Überzahl traf Kapitän Schadewaldt per Rückhandschuss zur erneuten Führung.

Es ging in der Folge rauf und runter. Fast im Sekundentakt brannte es vor den beiden Toren. Die besten Möglichkeiten auf Selber Seiten hatten der sehr agile Schiener und Piwowarczyk. Auf der Gegenseite spazierte Vozar fast mühelos durch die Abwehr, scheiterte aber an Suvelo, der seine Mannschaft mit etwas Glück und Geschick vor dem Ausgleich bewahrte. Freiburg war in der Schlussphase des Mittelabschnitts die etwas agilere Mannschaft. Selb setzte auf Konter – und hätte damit fast Erfolg gehabt. Schiener blieb gegen Mathis aber erneut nur zweiter Sieger.

Im Schlussdrittel versuchte der EHC Freiburg noch einmal alles, um im Kampf um die Meisterschaft nicht um neun Punkte und damit fast schon aussichtslos zurückzufallen. Bis zur 47. Minuten hielten die Hausherren erfolgreich dagegen, dann schlug es doch ein. Linsenmaier zog ab, Torwart Suvelo sah den Puck zu spät - und es stand 2:2. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Beide Teams suchten die Entscheidung in der regulären Spielzeit. „Werdet zur Legende, kämpfen bis zum Ende, für den Meistertitel“, schallte aus 2500 Selber Kehlen. Es dauerte aber bis zur dritten Minute der Verlängerung, ehe Piwowarczyk zum goldenen Schuss ansetzte und die Netzsch-Arena zum Tollhaus werden ließ.

Mit nun sieben Punkten Vorsprung vor Freiburg reisen die Holden-Schützling am Sonntag (18.30 Uhr) zum Tabellenvorletzten 1. EV Weiden.

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