Der VER überrollt DeggendorfSelber Wölfe

Der VER überrollt DeggendorfDer VER überrollt Deggendorf
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Die Wölfe wurden nach einer kurzen Anlaufzeit ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Zunächst aber gab es nach zwei Minuten eine 4:5-Situation zu überstehen, die der VER zur weiteren Aufbesserung seiner mittlerweile imposanten Unterzahl-Statistik nutzte. Nach etwa fünf Minuten bauten die Hausherren dann richtig Druck auf, was auch schnell belohnt wurde. Martell nahm Maß und hämmerte die Scheibe zum 1:0 ins Netz. Und das Geschehen spielte sich mit wenigen Ausnahmen auch in der Folge fast nur im Abwehrdrittel der Gäste ab. Der Puck lief flüssig durch die Reihen der Selber, die oft spielend leicht vor das Tor der Deggendorfer kamen, dort aber zu oft die letzte Konsequenz beim Abschluss vermissen ließen. Fire-Torwart Agricola war jedenfalls gut beschäftigt und die Gäste mit dem knappen Rückstand gut bedient. Allerdings hatte Deggendorf 30 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels sogar die Möglichkeit, die gegentorlose Zeit von VER-Keeper Suvelo zu beenden.

Die etwas dürftige Chancenverwertung dürfte nicht nur auf den Rängen, sondern auch in der Kabine ein Thema gewesen sein – denn mit Wiederbeginn hatten die Wölfe plötzlich Blut geleckt, was das Tore schießen anbelangt.

Hendrikson und Moosberger eröffneten die Torflut im zweiten Spielabschnitt. Das "Schlusslicht", das sich im ersten Drittel noch fleißig gewehrt hatte, war nun völlig überfordert mit den spielfreudigen Selbern, die nach einer halben Stunde durch Moosberger auf 4:0 erhöhten. Zwei Minuten später dann ein Wermutstropfen vor allem für VER-Torwart Suvelo, der von Herm nach 167 Minuten erstmals wieder bezwungen wurde. Allerdings hätte der Schiedsrichter hier schon früher abpfeifen müssen, da die Selber bei angezeigter Strafe gegen Heilman den Puck schon kurz kontrolliert hatten.

Die Wölfe rächten sich auf ihre Art. Geisberger und Ronny Schneider machten binnen 22 Sekunden das halbe Dutzend voll gegen eine Deggendorfer Mannschaft, die nicht recht wusste, wie ihr geschah. Auch Ex-Nationalspieler Jan Benda ging im Selber Angriffswirbel regelrecht mit unter. Schiener hatte die größte Möglichkeit zum siebten Treffer, brachte alleine vor dem Tor den Puck aber nicht an Agricola vorbei. Das holte wenig später Geisberger nach.

Den nun deutlichen Vprsprung nutzte Trainer Cory Holden, um im Schlussdrittel neben Back-up-Keeper Kümpel auch den Nachwuchscracks Warkus und Roos etwas Spielpraxis zu gönnen. Die Spieler selbst wirbelten weiter, ohne sich voll verausgaben zu müssen. Sehr zur Freude der ohnehin gutgelaunten Anhänger trafen die Hausherren durch Mudryk selbst in Unterzahl. Der Stimmung nach zu urteilen, haben die Wölfe-Fans nach nun drei Siegen in Folge ihrer Mannschaft auch die Derby-Niederlage verziehen.

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