Der VER macht es spannendSelber Wölfe

Der VER macht es spannendDer VER macht es spannend
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Da konnte ja nichts schiefgehen für den VER Selb. Das Frankenpost-Christkind eröffnete das Derby mit einem symbolischen Bully und durfte sich nur 122 Sekunden später gemeinsam mit den Selber Fans schon über den ersten Treffer freuen. Zunächst ließ Neuzugang Richardson bei seiner ersten Aktion die Zuschauer mit der Zunge schnalzen lassen, ehe Schütt im ersten Überzahlspiel die Wölfe aus spitzem Winkel in Führung schoss. Die Hausherren blieben am Drücker und drängten vehement auf den zweiten Treffer. Das Geschehen spielte sich fast nur im Verteidigungsdrittel der Oberpfälzer ab. Die Gäste kamen nur einmal richtig gefährlich vor das Selber Tor, waren da aber ganz nah dran am Ausgleich. Köbele visierte statt des fast leeren Tores aber nur den Pfosten an.

Als echte Verstärkung für den VER entpuppte sich – solange seine Kräfte reichten – auf Anhieb Richardson. Schnell, trickreich und fast ohne Anpassungsprobleme stellte der erst am Donnerstag in Selb angekommene Deutsch-Kanadier die Weidener immer wieder vor Probleme. Was ebenfalls passte, war die Stimmung auf den Rängen. So gab es im ersten Drittel nur eines zu bemängeln: Die Holden-Schützlinge beließen es bei der knappen 1:0-Führung. Dafür durften sich die Gäste vor allem bei ihrem Torwart Huben bedanken.

Etwas zu lange dauerte bei den Wölfen dann die Besprechung in der Kabine. Sie kamen zu spät auf das Eis und wurden von Schiedsrichter Aumüller mit einer Bankstrafe belegt. Aber auch diese zwei Minuten in Unterzahl brachten nur wenig Gefahr für die Selber. Im Gegenteil: Piwowarczyk hatte bei einem Break nach Zuspiel von Mudryk die große Möglichkeit zum 2:0, verfehlte das Tor aber knapp. In der Folge ließ die Konzentration bei den Hausherren etwas nach. Weiden wurde frecher und profitierte von einigen leichtsinnigen Scheibenverlusten der Holden-Schützlinge. Waldowsky und Bartels hatten für die Gäste gute Möglichkeiten, scheiterten aber an VER-Keeper Suvelo. Das Spiel war nun abwechslungsreicher, verlief aber zunächst weiter in einem sehr fairen Rahmen. „Ein sehr ruhiges Derby“, wunderte sich hinter der Bande der langjährige Wölfe-Kapitän Elko Porzig. Kaum ausgesprochen, fand sich der Weidener Mittermeier nach einem Check an den Kopf von Moosberger auf der Strafbank wieder. Doch auc h in Überzahl fanden die Hausherren kein Mittel, um die knappe Führung auszubauen. „Weiden steht defensiv gut. Aber unsere schießen auch zu wenig“, sagte Manfred Gärtner, Kassier des VER-Fanclubs Eisteufel.

So mussten die Wölfe weiter zittern und sich auf Torwart Suvelo verlassen, der in der 45. Minute großartig gegen Pronath klärte. Fünf Minuten schwächte sich Weiden durch zwei Strafzeiten selbst, und die doppelte Überzahl nutzte VER-Kapitän Schadewaldt zum erlösenden 2:0. Das reichte für den dritten Selber Sieg in Folge. Für den EV Weiden war es bereits die neunte Niederlage in Serie. Am Sonntag müssen die Wölfe zum Spitzenspiel in Regensburg antreten.

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