Der EV Landshut ist wieder daRückkehr zum alten Namen - Neuzugänge für das Team

Bernie Englbrecht gibt als sportlicher Leiter nun die Richtung in Landshut vor. (Foto: Imago)Bernie Englbrecht gibt als sportlicher Leiter nun die Richtung in Landshut vor. (Foto: Imago)
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Das merkwürdige Namenskonstrukt ist Geschichte – der EV Landshut ist wieder da. Wie die zuständige LES-GmbH bekanntgab, wurde der Name „EVL Landshut Eishockey“ – was in lang so viel hieß wie: Eislaufverein Landshut Landshut Eishockey – abgelegt. Schon zum Start der Oberliga Süd am Freitag (19.30 Uhr, gegen den EHV Schönheide) gehen die Niederbayern wieder unter ihrem traditionsreichen Namen EV Landshut an den Start.

Eine entsprechene Rücksprache mit DEB-Ligenleiter Oliver Seeliger haben die EVL-Verantwortlichen gab es bereits, sodass auch offiziell der Rückbenennung des Teams nichts mehr im Wege steht. „Das neue Design des Trikots ist allerdings noch ein kleines Geheimnis, das erst am Freitag gelüftet wird. Nur so viel: Das Trikot wird von den traditionellen EVL-Farben rot und weiß dominiert werden. Das neue (alte) EVL-Logo soll ebenfalls so schnell wie möglich an allen relevanten Stellen im Stadion und auch auf der Facebook- und Homepage des EVL zu sehen sein“, erklärte der Zwangsabsteiger aus der DEL2 in seiner Mitteilung.

„Wir wollen wieder zurück zu den Wurzeln und freuen uns sehr, dass wir schon mit Beginn der neuen Saison wieder unter dem traditionsreichen Namen EV Landshut spielen können“, erklärte EVL-Geschäftsführer Robert Altinger.

Altinger macht bis Dezember weiter

Der neue kommissarische Geschäftsführer der LES GmbH kündigte außerdem an, dass es bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer keinen Schnellschuss geben wird. „Wir wollen kontinuierlich arbeiten und deshalb werden wir alle Optionen in Ruhe prüfen. Deshalb bin ich auch bereit, dieses Amt übergangsweise bis Weihnachten auszuüben“, sagte Altinger, der sich auch bei seinem Vorgänger Christian Donbeck für die Unterstützung bei der Übergabe bedankte: „Wiggerl unterstützt mich zusammen mit Eva Brandl bei der Übergabe, wo er nur kann. Ich möchte alle bitten, jetzt die Vergangenheit ruhen zu lassen und auch endlich die Hetzkampagne, die es gegen Wiggerl gegeben hat, einzustellen. Es ist wirklich an der Zeit, nun nach vorne zu blicken.“ Außerdem wies Altinger auch noch auf ein Treffen mit den Premium-Sponsoren am kommenden Donnerstag hin. „Wir rechnen auch in der Oberliga mit der vollen Unterstützung unserer Partner“, so Altinger weiter.

Zwei neue Verteidiger

Auch die Saison-Vorbereitungen auf dem Eis schreiten mit großen Schritten voran: Bereits am Dienstag werden mit Benjamin Kronawitter und Christian Köllner zwei neue Verteidiger im Training dabei sein. Der 24-jährige Kronawitter wuchs in Garmisch-Partenkirchen auf und schnürte im Vorjahr für die Bietigheim Steelers die Schlittschuhe in der DEL2 und wird vorbehaltlich des Medzinchecks fest verpflichtet. Christian Köllner (25) stammt aus Landsberg und bringt aus seinen Engagements beim EV Landsberg, den Saale Bulls Halle und beim EHC Neuwied Oberliga-Erfahrung mit und wird zunächst mit einem Try Out-Vertrag über vier Spiele ausgestattet und dabei auf Herz und Nieren geprüft.

Auch Jackson Kuhn ist neu

Perfekt ist derweil die Verpflichtung von Jackson Kuhn. Nach dem der 22-Jährige nun seinen deutschen Pass erhalten, einigten sich Spieler und der EVL auf einen Ein-Jahres-Vertrag. „Jackson ist ganz bestimmt nicht talentfrei, sondern in der Lage, uns im Laufe der Saison sicher zu helfen. Entscheidend ist nicht, dass er im August oder September in Topform ist, sondern dass er sich im Laufe der Saison immer weiter entwickelt“, sagte Trainer Toni Krinner.

Außerdem wollen die Verantwortlichen um Bernie Englbrecht und Robert Altinger noch vor dem ersten Bully der Saison die Vertragsunterzeichnung von Dominik Hammer und Philipp Michl perfekt machen. „Wir müssen noch abschließend mit den Spielern sprechen, gehen aber davon aus, dass Kronawitter, Köllner, Kuhn, Hammer und Michl am Freitag dabei sein werden“, legte sich Altinger fest.

Toni Krinner auf dem Weg der Besserung

Positive Nachrichten gab es außerdem von Toni Krinner, der auf dem Weg der Genesung weitere Fortschritte macht: „Ich und die Ärzte und sind wirklich sehr zufrieden. Es war nicht zu erwarten, dass ich so schnell wieder in einem guten Zustand bin. Ich kann es auch kaum erwarten zurückzukommen, aber ein bisschen wird es noch dauern. Wenn ich jetzt einen genauen Zeitrahmen nennen würde, wäre das aber unseriös“, sagt Krinner. So übernehmen bei den ersten beiden Saisonspielen an der Bande Co-Trainer Ewald Steiger und der sportliche Leiter Bernie Englbrecht die Regie.  

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