Der DSC will in der Tabelle nach oben kletternDeggendorfer SC

Der DSC will in der Tabelle nach oben kletternDer DSC will in der Tabelle nach oben klettern
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Der Aufwärtstrend nach der Länderspielpause wurde von Freiburg und Bayreuth jäh gestoppt, für Zuversicht sorgen im DSC-Lager aber die dabei gezeigten Leistungen. Nun geht es am Wochenende gegen die Teams aus Klostersee (Freitag, 20 Uhr) und am Sonntag (18.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen die Blue Devils Weiden. Sicher zwei Mannschaften, gegen die Ortolf, Möhle & Co. punkten können, wenn sie ihre zuletzt gezeigten Leistungen abrufen.

Beide Gegner vereint eine Gemeinsamkeit, denn beide haben unter der Woche mit Personalien für Aufsehen in der Szene gesorgt. Der EHC Klostersee ließ mit der Verpflichtung von Miika Tuomainen aufhorchen, der mit über 500 Einsätzen in Finnlands höchsten Ligen aufwarten kann. Nun leisten sich die Oberbayern allerdings den Luxus von drei Kontingentspielern, zwei sind allerdings nur spielberechtigt. Mit vier Siegen nach der Pause ist der EHC Klostersee in der Tabelle etwas enteilt und belegt mit 25 Punkten den sechsten Platz in der Tabelle. Der DSC (19 Punkte) sollte also bemüht sein, die Grafinger nicht außer Sichtweite kommen zu lassen. Im Tor stehen mit Lukas Steinhauer und Martin Morczinietz zwei starke Goalies zur Verfügung und auch in der Offensive sind Spieler wie Gert Acker, Raphael Kaefer und Valantin Scharpf immer für Tore gut. In ihrem teilweise offenen Stadion, das oft als „Scheune“ bezeichnet wird, hat sich der DSC schon immer schwer getan und trifft auf einen Gegner, der aufgrund seiner Spielweise unbequem zu spielen ist. Doch der DSC sollte sich an das erste Aufeinandertreffen erinnern, dass man zu Saisonbeginn mit 3:2 für sich entscheiden konnte.

Auch gegen Weiden trat man schon einmal an, hier mit umgedrehtem Ergebnis. Eine unnötige 2:3-Niederlage musste man in der Max-Reger-Stadt hinnehmen, als Ales Jirik Weiden mit einem Doppelpack in Führung brachte und die Blue Devils mit einem Überzahltreffer 90 Sekunden vor dem Spielende den Sack zu machten. Zwei Tage später nahm Weiden noch zwei Punkte aus Füssen mit, aber seither blieb man die folgenden acht Spiele sieglos und findet sich mit nur 11 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz wieder. Für die Fans der Blue Devils sicher ein Déjà-vus-Erlebnis, denn nach einer verkorksten letzten Saison und dem Liga-Verbleib nur durch den Rückzug Schweinfurts, wollte man heuer mit neuem Personal durchstarten. Nun zog man die Reißleine und setzte den US-Boy Vladimir Nikiforov vor die Tür. Dieser erzielte aber immerhin 17 Punkte, ersetzt wurde er durch den ehenaligen Landshuter Sturmtank Frantisek Mrazek, dessen vertrag nun vorerst bis Weihnachten verlängert wurde. Da auch Craig Voakes mit Gehirnerschütterung noch ausfallen wird, sicherte man sich nun die Dienste des tschechischen Verteidigers David Pojkar. Dieser soll mit seiner Erfahrung die Defensive verstärken, denn mit 87 Gegentreffern stellt Weiden derzeit die „Schießbude“ der Liga.

Allerdings ist ausgerechnet der DSC die angriffsschwächste Mannschaft der Oberliga, erst 37 Mal konnte ein eigener Treffer bejubelt werden. Zum Vergleich: Die drei Top-Stürmer aus Regensburg bringen es alleine auf 59 Einschüsse. DSC-Trainer Jiri Otoupalik wird unter der Woche vermehrt seinen Augenmerk auf das Toreschießen gelegt haben, denn bisher konnte der DSC in keinem seiner Spiele mehr als vier Tore erzielen. Dafür hat sich der Abwehrverbund stabilisiert und steht mit 56 Gegentreffern im Mittelfeld der Liga. Mit Goalie Kai Christian, der mit einer Förderlizenz vom Kooperationspartner aus Kassel nach Deggendorf gekommen ist, hat der DSC nun einen ebenbürtigen Partner zu Sandro Agricola, der seit Wochen in Hochform aufläuft. Auch am Wochenende dürfte beim DSC die Devise gelten: „Hinten sicher stehen und vorne die Dinger reinmachen.“

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