Der Bann ist gebrochenERV Schweinfurt

Der Bann ist gebrochenDer Bann ist gebrochen
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Vergleichbares wie in den ersten 20 Minuten hatte man seit langen Wochen nicht mehr im Icedome gesehen. Die Mighty Dogs – ohne den verletzten Fissekis und den suspendierten Lukas Rindos – stürmten was das Zeug hielt, und es war diesmal kein blindes Anrennen. Da wurde wieder clever in die Zweikämpfe gegangen – und viele davon gewonnen – da wurde mit viel Übersicht gespielt und wesentlich effektiver als zuletzt. So entstand zum Beispiel das 2:0 eigentlich aus einem Zufallspuck in die gegnerische Zone, aber diese Chance wurde hervorragend genutzt und überlegt zu Ende gespielt. Und ja, auch im Powerplay war zumindest ein anderer Zug drin mit mehreren gefährlichen Szenen vor dem Kasten der Gäste. Auch deshalb wäre eigentlich noch mehr möglich gewesen (Dimitrij Litesov vergab noch bei einem Alleingang), aber die Fans waren so schon hochzufrieden mit dem Gezeigten.

War von den Löwen bis zur ersten Pause nicht viel zu sehen gewesen, legten sie nun den Vorwärtsgang ein. Die Dogs kamen gehörig unter Druck, hielten aber gut stand, obwohl sie in der Defensive anfänglich leicht ins Schwimmen geraten waren. Ziemlich oft stand jetzt Ole Swolensky im Blickpunkt, der das Vertrauen in ihn mit starken Szenen belohnte und zunehmend ein sicherer Rückhalt wurde. Das im Nachhinein so wichtige 3:0 fiel dann doch in Überzahl: Michele Amrhein verwertete einen Abpraller, weil er sich goldrichtig vor dem Torraum positioniert und auch behauptet hatte.

Dass es schließlich doch noch einmal eng wurde, war angesichts der andauernden Tölzer Offensive fast unvermeidlich. Besonders in den ersten zehn Minuten des letzten Drittels schnürten sie die Dogs (die diese Phase einmal auch bravourös fast zwei Minuten mit nur drei Mann überstanden) regelrecht ein, die sich nun vielleicht auch zu tief zurückzogen. Kein anständiger Konter wurde mehr nach vorn gebracht; wenn einer mit der Scheibe davonzog, rückte fast niemand nach. Einmal jubelte der Anhang er „Buam“ zu früh wegen eines nicht anerkannten Schlittschuhtreffers, dann aber war Swolensky bei einem Schuss von der blauen Linie die Sicht verdeckt und es stand 3:1. Dadurch beflügelt, verdoppelte Tölz die Anstrengungen und schaffte auch den zweiten treffer, als die Dogs-Abwehr nicht auf der Höhe des Geschehens war. Die verbleibenden 4 Minuten hatten es nun noch mal in sich, aber der Schweinfurter Goalie ließ sich nicht mehr überwinden. Auch auf der Gegenseite wurde es turbulent – Löwenkeeper Marco Wölfl war rund 60 Sekunden vor dem Ende schon auf dem Weg zur Bank, als die Dogs in Puckbesitz kamen und aus der neutralen Zone schossen. Mit einem artistischen Hechtsprung verhinderte er das 4:2. Nur kurz darauf prallte der nächste Versuch an den Pfosten des inzwischen verwaisten Kastens. Aber das war´s auch – der Sieg wurde so oder so festgehalten.

Der Bann ist gebrochen, die Serie der Niederlagen erst einmal gestoppt. Dieser heutige Auftritt – und auch der in Selb – sollte den Mighty Dogs wieder einiges an Sicherheit und Selbstvertrauen zurückgeben. Aber nur wenn ab jetzt wieder regelmäßig gepunktet werden kann, dann lohnen auch wieder Rechenspiele in der Tabelle.

Tore: 1:0 (1.) Filobok (Stähle, Nemirovsky), 2:0 (7.) Filobok (Nemirovsky, Stähle), 3:0 (39.) Amrhein (Nemirovsky, Stähle/5-4), 3:1 (54.) Fischhaber (Kottmair, Schwarz/5-4), 3:2 (56.) Sedlmayr (Strobl, Wölfl). Strafen: Schweinfurt 8, Bad Tölz 10. Zuschauer: 418.

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