Dennis Schütt schießt Selb zum SiegSelber Wölfe

Dennis Schütt schießt Selb zum SiegDennis Schütt schießt Selb zum Sieg
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Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Wölfe. Bereits nach 45 Sekunden musste Peter Hendrikson eine Strafzeit absitzen. Und die war noch nicht abgelaufen, als auch Tim Schneider für zwei Minuten zuschauen musste. Mit viel Geschick, einem bärenstarken Torwart Marko Suvelo und auch etwas Glück überstand der VER diese Anfangsphase, in der eigentlich etwas völlig anderes geplant war - nämlich selbst Druck ausüben. So dauerte es über fünf Minuten, ehe das Geheimnis gelüftet wurde, wer in der ersten Sturmreihe den Platz neben Piwowarczyk und Mudryk einnehmen würde. Die Wahl von Trainer Cory Holden fiel etwas überraschend auf den etatmäßigen Verteidiger Dennis Schütt, der den beiden Kanadiern den Rücken freihalten sollte.

Die Hausherren taten sich schwer, Möglichkeiten herauszuspielen. Der EHC Klostersee trat nach fünf Siegen in Folge mit ganz breiter Brust auf, stand in der Defensive sehr kompakt und schaltete blitzschnell um. Der Verfolger der Wölfe scheiterte aber ein um das andere Mal an Suvelo. Auf der Gegenseite stellte Keeper Morczinietz sein Können bei Chancen für Mudryk (13.) und Jeschke (18.) unter Beweis. Mit dem 0:0 nach Ablauf der ersten 20 Minute konnten die Hausherren insgesamt gesehen gut leben.

Auch im zweiten Drittel musste der VER zunächst ein Unterzahlspiel überstehen, ehe er nach 27 Minuten erstmals selbst einen Spieler mehr auf dem Eis hatten - daraus aber kein Kapital schlugen und sich sogar fast das 0:1 einfingen. Die ersten Fans murrten schon wieder. Nun wurde es einem zu bunt, der im Vorjahr noch für Klostersee auf dem Eis stand und gestern auf ungewohnter Position eingesetzt wurde: Dennis Schütt schoss die Wölfe mit zwei Treffern binnen drei Minuten mit 2:0 in Führung und rechtfertigte damit seine Nominierung im Angriff. Das erste Tor war sehr schön herausgespielt. Das zweite etwas glücklich, weil ein Gästespieler den Puck, den Schütt eigentlich auf Piwowarczyk passen wollte, ins Tor abfälschte. Den Selbern war das freilich egal. Die Führung wirkte wie ein Befreiungsschlag - auch bei den Fans. Piwowarczyk hatte sogar noch den dritten Treffer auf dem Schläger, zielte aber um Zentimeter vorbei.

Mit der Führung, einer starken Defensive und Torwart Suvelo im Rücken taten sich die Wölfe im Schlussdrittel etwas leichter und konnten selbst auf Konter setzen. Acht Minuten vor dem Ende war aber wieder das große Zittern angesagt. Bergmann gelang der doch recht glückliche und zu diesem Zeitpunkt überraschende Anschlusstreffer für die Gäste, die nun alles auf eine Karte setzten und zwei Minuten vor der Schlusssirene den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen. Umsonst. Trotz mächtig Betrieb vor dem eigenen Gehäuse rettete der VER die drei wichtigen Punkte über die Zeit.

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