Den Meister ärgern und in Peiting einen großen Schritt machenSelb peilt das Heimrecht an

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Für die Selber Wölfe steht ein weiteres, ganz wichtiges Wochenende auf dem Programm. Am Freitag kommt der bereits feststehende Meister aus Regensburg in die Netzsch-Arena und am Sonntag geht es zur direkten Konkurrenz nach Peiting.

Wenn der EV Regensburg am Freitag zum Derby in die Netzsch-Arena kommt, sind die Karten eigentlich schon gemischt. Der EVR kommt als souveräner Meister nach Selb und hat in dieser Saison noch kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit verloren. Beeindruckend. Es ist also längst überfällig, dass ein Team der Oberliga Süd den EVR knackt. „Wir haben am vergangenen Wochenende gezeigt, was wir draufhaben. Und dazu gehört auch, den Meister schlagen zu können. Was die Mannschaft bei diesem Spiel in Deggendorf an Leidenschaft, Zusammenhalt und Kampf gezeigt hat, war unglaublich. Und gegen Regensburg wird es nicht anders sein“, ist VER-Coach Henry Thom noch etwas ungehalten über die unfassbaren 80 Strafminuten in Deggendorf. „Dass wir auf Augenhöhe mit Regensburg agieren können, haben wir heuer schon gesehen. Jedoch zu denken, weil wir zwei Spiele gewonnen haben, sind wir wieder in Top-Verfassung, kommt zu früh. Sieben Spiele sind noch zu spielen und danach wird abgerechnet. Jetzt bringen wir es am Freitag erst einmal aufs Eis.“

Ganz sicher nicht auf selbigem stehen werden Schadewaldt und Moosberger. Denn durch die Strafzeitenflut in Niederbayern muss Thom auf zwei wichtige Stützen verzichten. Schadewaldt wird am Freitag nach Spieldauerstrafe fehlen, für Achim Moosberger wird die Sperre jedoch ganz sicher länger dauern. Das vorläufige Strafmaß, das vom DEB nach seiner Matchstrafe mitgeteilt wurde, sind vier Spiele Sperre. Der Protest der Wölfe hiergegen läuft – ein Erfolg ist jedoch wenig wahrscheinlich und es muss mit dem Mindestmaß von drei Partien gerechnet werden. „So wirst du nicht nur im Spiel selbst geschwächt und spielst quasi nur in Unterzahl, sondern musst auch in den kommenden Wochen auf Spieler verzichten. Über das Thema ist jetzt aber genug gesprochen worden. Jetzt ist erst einmal nur der Freitag wichtig.“ Denn: Regensburg soll das erste Mal in dieser Saison ganz ohne Punkte dastehen. „Respekt vor dem, was der EV Regensburg bisher geleistet hat. Die Tabelle sagt alles. Am Freitag werden wir Ihnen aber alles abverlangen und drei Punkte in Selb behalten.“

Die Hoffnung war da, wurde aber schnell wieder zerschlagen. Neben Christopher Schadewaldt wird auch Tim Schneider der Defensive definitiv fehlen. Der Wölfe-Verteidiger kämpft seit Wochen mit Problemen in der Leiste. Training war bisher nicht möglich und so wird die Nummer 24 auch am Wochenende nicht zum Einsatz kommen. Ein kleines Fragezeichen steht auch hinter Thomas Botzenhardt. Er zog sich im Spiel gegen Deggendorf eine Verletzung am Arm zu. Ob er spielen wird entscheidet sich kurzfristig.

Zur direkten Konkurrenz müssen die Wölfe dann am Sonntag. In Peiting steht man dem momentanen Dritten gegenüber, der vier Punkte Vorsprung auf den VER Selb hat. „Das sind Big Points im Kampf um den vierten Platz. Ich habe das Heimrecht in den Play-offs nicht aufgegeben. Holen wir solche Siege nach Hause, ist alles möglich und wir bringen uns in die beste Ausgangsposition. Es wird auf jeden Fall ein kräftezehrendes Wochenende mit zwei Top-Spielen. Wir müssen hellwach sein und den unbedingten Willen zeigen. Mit dem Gegner beschäftige ich mich aber erst ab Samstag ausgiebig. Am Freitag wartet Regensburg!“

Erstes Bully zwischen den Selber Wölfen und dem EV Regensburg am Freitag ist um 20 Uhr. Die Netzsch-Arena öffnet ihre Tore bereits um 18.30 Uhr. Das Match beim EC Peiting am Sonntag startet um 18 Uhr.

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