Den Hannover Scorpions einen heißen Tanz bietenBlue Devils Weiden vor dem Play-off-Auftakt

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Am Freitag beginnt für das Team von Trainer Ken Latta die schönste Zeit der Saison. Mit zahlreichen Fans und einer lautstarken Unterstützung im Rücken reisen die Blue Devils nach Niedersachsen und werden alles darangeben, die „Serie nach Weiden zu holen“. Gespielt wird im Best-of-Five-Format, das heißt, wer zuerst drei Siege verbuchen kann, ist eine Runde weiter. Am Sonntag findet dann Spiel zwei der Serie in der Hans-Schröpf-Arena statt.

Die Hannover Scorpions wurden Zweiter der Oberliga Nord. Das Team von Trainer Dieter Reiß holten in 48 Spielen beachtliche 102 Punkte bei 237 erzielten (4,94 pro Spiel) und 142 kassierten Toren (2,96 pro Spiel). Höchster Sieg war ein 15:1 gegen Schlusslicht Preussen Berlin. Ihre höchste Niederlage kassierten die Scorpions in Tilburg mit 3:8.

Mit den Ex-Blue-Devils Björn Bombis und Patrick Schmid stellen die Hannover Scorpions die beiden punktbesten Spieler der Oberliga Nord. Bombis verbuchte in 48 Spielen satte 101 Punkte (31 Tore und 71 Vorlagen), Schmid kam auf 93 Scorerpunkte (37 Tore und 56 Vorlagen). Kontingentstürmer Mathew Wilkins belegte Rang elf der Scorerliste (26 Tore und 46 Vorlagen für 72 Punkte). Fehlen wird definitiv der punktbeste Verteidiger der Oberliga (Nord): Dennis Schütt, dem ein oder anderen aus seiner Zeit in Selb bekannt, fällt nach 63 Punkten (acht Tore und 55 Vorlagen) mit einer Schulterverletzung aus.

Das Tor hütet ein ebenfalls aus der Oberliga Süd bekannter Goalie – Christoph Mathis (früher EHC Freiburg). Darüber hinaus stehen im Kader der Hannover Scorpions einige Akteure, die über geballte Erfahrung in DEL, DEL2 und Oberliga verfügen: Verteidiger Sean Fischer (DEL2 in Weißwasser und Riessersee), Damian Martin (über 360 Spiele in der Oberliga), Stürmer Sachar Blank (412 DEL-Spiele), Marian Dejdar (158 DEL-Spiele, 462 Spiele in der DEL2), Ex-Blue-Devils Christoph Koziol mit annähernd 500 Oberliga-Spielen und Sebastian Lehmann fast 550 Partien in der 3. Liga.

In den Mannschaftsstatistiken können die Scorpions ebenfalls glänzen. Mit 30,4 Prozent Erfolgsquote stellen sie das beste Powerplay der Nordstaffel. Die Blue Devils müssen den Vergleich dabei jedoch nicht scheuen und kommen ihrerseits auf ebenfalls starke 25,7 Prozent. In Unterzahl stehen für Hannover 81,3% zu Buche. Die Blue Devils konnten im Saisonverlauf 76,2 Prozent der Unterzahlsituationen bereinigen. Mit den oben angesprochenen 30 Prozent Powerplayquote der Scorpions heißt das klar: „Wegbleiben von der Strafbank!“. Bei den Strafzeiten liegen beide Mannschaften fast gleich auf: Die Scorpions haben 572 Minuten auf der Strafbank verbracht, die Blue Devils 530.

Die Blue Devils haben die Verletzungssorgen weitestgehend hinter sich gelassen und blicken mit einem fast vollzähligen Kader den Playoffs entgegen. Verletzungsbedingt nicht dabei ist einzig Lukas Zellner. Aus beruflichen Gründen fehlt Valentin Bäumler.

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