DEL2-Crack Marius Schmidt wechselt zu den Selber WölfenDer erste Neuzugang ist fix

Marius Schmidt (Mitte) wechselt von den Lausitzer Füchsen zu den Selber Wölfen. (Foto: dpa/picture alliance)Marius Schmidt (Mitte) wechselt von den Lausitzer Füchsen zu den Selber Wölfen. (Foto: dpa/picture alliance)
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Der 26-jährige Mittelstürmer unterschrieb einen Einjahresvertrag für die Spielzeit 2019/20. Der in Siegburg in Nordrhein-Westfalen geborene Schmidt spielte in den letzten vier Spielzeiten für die Lausitzer, bei denen er in 223 Pflichtspieleinsätzen 21 Tore und 46 Vorlagen beisteuerte.

Der Selber Neuzugang beschreibt sich selbst als ein stabiler Stürmer, der vor dem Tor und in den Ecken seinen Körper gut einsetzen kann und auch kein Problem besitzt, wenn das Spiel mal etwas härter wird. Kein Wunder, mit 1,96 Meter Körpergröße und 98 Kilogramm Kampfgewicht ist der Neue eine echte Kante, seine Körpereigenschaften spielen dem neuen Mittelstürmer und seiner physisch geprägten Spielweise voll in die Karten.

Und wie kam es, dass seine Wahl ausgerechnet auf die Selber Wölfe fiel? „Henry Thom kontaktierte mich und ich fand es toll, wie sehr sich Selb um mich bemühte – nach ein, zwei Gesprächen war alles  schnell fix und mir klar, dass es für mich die richtige Entscheidung war nach Selb zu kommen“, so Marius Schmidt voller Überzeugung. Schmidt soll mit seiner körperbetonten, intensiven, aber keineswegs unfairen Spielweise den Wölfe-Angriff im kommenden Winter noch stärker machen und Coach Henry Thom zeigt sich erleichtert, dass es nun endlich mit der Verpflichtung klappte.

„Ja, ich war schon länger an Marius dran, er stand schon ein paar Jahre auf meinem Zettel und ich freue mich, dass er nun nach Selb kommt“, so der Wölfe-Coach, der Schmidt unter anderem letztes Jahr in den Play-downs gegen Bayreuth und auch dieses Jahr in den Play-offs beobachtete. Was schätzt der Wölfe-Coach an seinem Neuzugang? „Marius geht sprichwörtlich dahin wo es wehtut, er ist stark vor dem gegnerischen Tor, aber sich auch für Defensivaufgaben nicht zu schade – ein typischer Zwei-Wege-Stürmer“.

Vom Fuchs zum Wolf – für Marius Schmidt wechselt nicht nur das Tier im Vereinslogo, sondern auch die Liga. Nach DEL2 jagt er künftig dem Puck in der Oberliga nach. Sportlich ein Abstieg für Schmidt?  Letzterer sieht dies nicht so. „Natürlich spiele ich nun eine Liga niedriger, aber ich würde das nicht als Abstieg bezeichnen. Die Top-Teams der Oberliga, wozu auch Selb seit Jahren gehört, sind alle auf sehr hohem Niveau und ich denke, dass der Unterschied nicht all zu groß ist.“ So sehr sich der gebürtige Siegburger auf seine neue Aufgabe in Selb freut, blickt er natürlich auch gerne zurück auf die vier Jahre Weißwasser zurück: „Auf jeden Fall schaue ich mit einem weinenden Auge zurück, es war eine tolle Zeit bei den Füchsen und mit den ganzen Teamkollegen, die ich in den letzten vier Jahren kennenlernen durfte. Aber nun kommt eine neue Aufgabe und ich freue mich riesig darauf“, so der Wölfe-Neuzugang.

Schmidt, der vor seiner Lausitzer-Zeit unter anderem auch beim Königsborner JEC und den Moskitos Essen in der Oberliga unter Vertrag stand und sogar drei DEL-Einsätze für Köln aufzuweisen hat und zu dieser Zeit an den EV Duisburg ausgeliehen war, fiebert seinem Engagement in der Porzellanstadt entgegen und freut sich auf die Stadt und besonders auf sein neues Team. Angesprochen auf seine persönliche sportliche Erwartungshaltung zeigt sich der 26-Jährige bescheiden: „Ich erwarte von mir selbst, dass ich mich gut ins Team einfügen kann und dem Team helfen kann, Spiele zu gewinnen.“

Ende dieser Woche wird Marius Selb einen Kurzbesuch abstatten, um sich nach einer geeigneten Wohnung umzuschauen. Ende Juli/Anfang August geht es dann zusammen mit Freundin Nicole nach Oberfranken. Marius fiebert schon jetzt auch der offiziellen Einkleidung entgegen, denn für ihn wäre es schon super, wenn er auch in Selb seine Lieblingsnummer bekommt. „Ich hoffe, dass ich auch bei den Wölfen mit der Nummer 67 auflaufen darf“, so Marius abschließend.

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