Deggendorfer SC hat rabenschwarzen Tag im OberlandDeutliche 2:7-Niederlage gegen Riessersee

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Schon früh konnten die Gastgeber in Führung gehen. Der DSC war zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht ins Spiel gekommen und auch Torhüter David Zabolotny wurde kalt erwischt. Als dann in der neunten Spielminute Wolfgramm den Puck an der gegnerischen blauen Linie verliert, wird erstmals das Manko an diesem Abend deutlich: Riessersee geradlinig und der DSC lässt die Garmischer Angreifer gewähren. Die Folge: 0:2 aus Deggendorfer Sicht. Auch beim 0:3 lässt die Deggendorfer Hintermannschaft den Angreifern alle Freiheiten und auch Zabolotny macht erneut keinen sicheren Eindruck, was dann auch seinen Arbeitstag beendet. Schon ab der zwölften Minute dann Henning Schroth im Tor der Niederbayern.

Erst im zweiten Drittel findet dann auch der DSC ins Spiel und kann offensiv Akzente setzen. Die Angriffsbemühungen sind aber zu wenig zwingend. Insgesamt wirkt man zu wenig entschlossen und verzettelt sich zu oft im komplizierten Kleinklein. Wieder macht es der SCR besser. In der 26. Spielminute nutzt Riessersee erneut die fehlende Abwehrarbeit des DSC zum vierten Treffer. Bezeichnend dann, dass ausgerechnet die junge dritte Deggendorfer Angriffsreihe für das erste Lebenszeichen sorgt. Michael Fomin trifft nach engagiertem Einsatz des wiedergenesenen Stephane Döring. Wer gedacht hätte, dass nun ein Ruck durch das Team von Trainer Dave Allison gehen würde, sah sich getäuscht. Im 1. Unterzahlspiel bleibt das Penalty-Killing des DSC zu statisch und selbst der eigene Torraum wird nicht energisch verteidigt, so dass ein Querpass durch den Torraum seinen dankbaren Abnehmer findet. Mit 1:5 geht es dann auch in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel dümpelt die Partie dann lange ohne nennenswerte Aktionen auf beiden Seiten dahin. In der 49. Minute kann dann Curtis Leinweber einem Verteidiger in der Aufbaubewegung die Scheibe klauen und auf 2:5 verkürzen. Jetzt erspielt sich der DSC in der Folge einige gute Gelegenheiten, scheitert aber immer wieder am Garmischer Schlussmann. Dann wieder das Bild des Abends: Vor dem 2:6 ermöglicht ein Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie dem Gegner eine 2:1-Überzahlsituation, die wiederrum eiskalt genutzt wurde. Dass der Endstand von 2:7 trotz klaren Torraumabseits gegeben wurde, änderte auch nichts mehr an der deutlichen und letztlich auch verdienten Niederlage des DSC.

Zu allem Überfluss musste Coach Dave Allison ab dem Mitteldrittel auf Thomas Greilinger verzichten, der verletzt ausgeschieden war.

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