Das letzte Aufgebot holt siebten SiegERV Schweinfurt

Das letzte Aufgebot holt siebten SiegDas letzte Aufgebot holt siebten Sieg
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Ohne Simon Knaup, Oliver Kämmerer und Pascal Schäfer  - auch Backup Ole Swolensky musste wieder durch Juniorengoalie Christian Lehmann vertreten werden - hatte es diesmal Not in der Abwehr. Edgars Apelis war außerdem noch erkältungsgeschwächt angetreten und fuhr nur swenige Einsätze. Das sorgte für ein ungewohntes Bild mit Alex Funk vorwiegend in der Verteidigerrolle.

Zunächst gab es ein schnelles und offenes Spiel mit vielen Torszenen. Für die Gäste, die auf David Musial  verzichten mussten, ging es darum, im Kampf um Platz acht keinen Boden zu verlieren, und sie begannen engagiert. Die Schweinfurter zeigten sich wieder sehr spielfreudig und mit viel Tempo bei ihren Gegenstößen. Auch ihr Powerplay war stark verbessert und brachte mit diversen eingeübten Kombinationen Gefahr vor den Kasten des Weidener Keepers Daniel Huber. In Überzahl war es dann auch, als Igor Filobok die Führung herausschoss, und die Dogs setzten gleich energisch nach: Nur 22 Sekunden später gelang Andi Kleider mit einem wuchtigen Schuss das 2:0 und zugleich sein erstes Saisontor. Das sah gut aus in diesem Drittel, auch wenn die Blue Devils durchaus mitspielten, und Benjamin Dirksen mehrere Male starke Paraden auspacken musste.

Aus der Pause kamen die Devils verbissener zurück. Die Dogs wollten in ihrem nächsten Powerplay augenscheinlich zu sehr den dritten Treffer und operierten zu offensiv und zu fahrlässig. Das ermöglichte Andrasovsky per Break den Anschluss. Und auch das sollte ein Doppelschlag werden, denn der Slowake schlug, diesmal in Überzahl, gut zwei Minuten später ein zweites Mal zu. Um so ärgerlicher, als den Schweinfurtern vorher schon ein Treffer wegen verschobenen Tores aberkannt worden war - das sollte sich ausgleichen, als Weiden nun den Führungstreffer bejubeln wollte, der Schiedsrichter aber hohen Stock reklamierte. Beide Szenen waren sehr umstritten, und es ist nicht unmöglich, daß es sich deshalb beim zweiten Mal um eine Art Konzessionsentscheidung handelte. Wie auch immer, das Spiel lief jetzt recht zäh dahin; bei den Gästen war der Dampf raus, und bei den Mighty Dogs die Lockerheit der ersten 20 Minuten.

Auch der letzte Durchgang bot keine Feinkost mehr, allerdings bald nach Wiederanpfiff das 3:2. Aber die Partie blieb sehr zerfahrenund oft unterbrochen. Spannend war es natürlich, dafür sorgte der knappe Vorsprung von einem Tor. Die Blue Devils steckten, um ihnen die Ehre zu geben, keinesfalls auf, aber ihnen fehlten doch deutlich die Mittel, um die Dogs unter Druck zu setzen, zudem schwächten sie sich immer wieder durch Strafzeiten selbst. Die Dogs versuchten das zu nutzen, obwohl ihnen auch die Beine langsam schwer wurden. Als Dimitry Litesov gut fünf Minuten vor dem Ende das 4:2 erzielte, war es wie eine Erlösung. Weiden hatte nicht den Eindruck gemacht, nochmal zurückschlagen zu können, und das sollte sich auch bestätigen.Ohne größere Probleme schaukelten die Mighty Dogs das Ding nach Hause.

Tore: 1:0 (11.) Filobok (Funk, Nemirovsky/5-4), 2:0 (11.) Kleider (Rindos, Stähle), 2:1 (24.) Andrasovsky (Domke/4-5), 2:2 (26.) Andrasovsky (Köbele/5-4), 3:2 (42.) Nemirovsky (Stähle, Apelis/5-4), 4:2 (55.) Litesov (Stähle, Rindos/5-4). Strafen: Schweinfurt 8, Weiden 20. Zuschauer: 756.


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