Das Aus in der OvertimeERV Schweinfurt

Das Aus in der OvertimeDas Aus in der Overtime
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Sowohl Weiden als auch Füssen gewannen und hielten ihren Vorsprung nicht nur, sondern vergrößerten ihn noch. Trotzdem knüpfte die Mannschaft des ERV an ihre Leistungen der letzten Wochen an, waren den Niederbayern ein absolut gleichwertiger Gegner und zwangen Fire zum dritten Mal in dieser Saison zu Überstunden.

Mit kompletter Truppe – auch Goalie Ole Swolensky war wieder dabei – konnten die Dogs an der Donau antreten; den Gastgebern fehlten fünf Spieler, darunter ihr Topscorer Andrew Schembri. Die bisherigen Aufeinandertreffen waren bis auf das erste Match, das Fire im Icedome mit 4:1 gewann, knapp gewesen und nicht in der regulären Spielzeit entschieden worden. Dementsprechend vorsichtig gingen beide Mannschaften vorerst ans Werk und lieferten sich hauptsächlich Gefechte in der neutralen Zone. Die Akzente in Sachen Torszenen setzten aber die Dogs, die mit klaren Chancen durch Lukas Rindos und Igor Filobok hier die Führung versäumten.

Anfangs des zweiten Drittels bot sich erneut die Gelegenheit, als Schweinfurt fast zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis war und doch nicht mehr als insgesamt zwei Schüsse auf den Deggendorfer Kasten zustande brachte. Ein schneller Gegenschlag etwas später brachte das 1:0 für die Hausherren, die aber auch keine große Souveränität an den Tag legten. Zu diesem Zeitpunkt wäre für den ERV mehr drin gewesen; bezeichnenderweise war der Ausgleich das Resultat einer Soloaktion von Mikhail Nemirovsky, der Fire-Keeper Sandro Agricola mit einem Schuss aus spitzem Winkel überraschte.

Nach der zweiten Pause nahm Deggendorf, das seinen Platz in den Play-offs ja noch keineswegs sicher hat, stark Fahrt auf und versuchte, die Entscheidung herbeizuführen. In diesem Drittel ragte Schweinfurts Torhüter Benjamin Dirksen heraus, der in zwei kurz hintereinander folgenden Situationen mit Treffern an Latte und Pfosten auch das Glück des Tüchtigen hatte. Mitten hinein in die Großoffensive platzte die Schweinfurter Führung, wieder von Nemirovsky gestartet, der dann Alex Funk mustergültig bediente. Lange sollte sie nicht halten, denn in einem insgesamt strafzeitarmen Spiel häuften sich gerade in der Schlussphase die Kühlboxaufenthalte der Mighty Dogs - eine davon ließ  Fire nicht ungenutzt verstreichen. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, aber beiderseitig ließ die Konzentration nun deutlich nach.

Auch in der Verlängerung war die Unterzahl das Verhängnis. Als Nemo für die letzten knapp zwei Minuten draußen saß, sicherte sich Deggendorf den Zusatzpunkt. Etwas bitter, dass bis zum Ende der Overtime und damit einem Penaltyschießen nur noch gut fünf Sekunden zu spielen gewesen wären. Dennoch ging der Sieg von Fire in Ordnung, denn die Dogs stellten sich an diesem Abend längst nicht so clever an, wie sie das in anderen Spielen bereits demonstriert haben.

Tore: 1:0 (26.) Schweiger (Hackl), 1:1 (38.) Nemirovsky (Apelis), 1:2 (47.) Funk (Nemirovsky), 2:2 (49.) Vogl (Möhle, Siebinger/5-4), 3:2 (65.) Stiebinger (Vogl, Geiger/4-3). Strafen: Deggendorf 12, Schweinfurt 14. Zuschauer: 643.


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