Christof Hradek stürmt weiter für den EHC WaldkraiburgEigengewächs verlängert

Christof Hradek bleibt bei den Löwen. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Christof Hradek bleibt bei den Löwen. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Außerdem hat das Löwen-Rudel abseits des Eises Zuwachs bekommen, denn mit Dr. Hamid-Reza Teymouri gibt es einen weiteren Team-Doc beim EHC.

Beim Waldkraiburger Eigengewächs Christof Hradek, das sich zwischenzeitig von 2009 bis 2015 den Feinschliff bei den Starbulls Rosenheim geholt hatte und dort unter anderem in der Deutschen Nachwuchsliga für Furore sorgte ging die Entwicklung in den letzten Jahren stets voran und exakt so soll es natürlich weiterhin laufen. In seinem ersten Jahr nach der Rückkehr zu seinem Heimatverein, an dessen Ende der Gewinn der bayerischen Meisterschaft 2016 und der Oberliga-Aufstieg stand, verbuchte die Nummer 15 des EHC sieben Tore und 22 Assists in 38 Spielen.

Im ersten Jahr in der dritthöchsten Liga und der Verzahnungsrunde kam der schnelle und technisch versierte Angreifer auf sieben Scorerpunkte in 43 Spielen und feierte mit dem EHC den Klassenerhalt. Im letzten Winter wurde erneut der Verbleib in der Oberliga klargemacht und auch Hradek machte den nächsten Schritt, wie man anhand seiner Statistiken sehen konnte: 19 Scorerpunkte standen nach 41 Partien zu Buche, darunter neun Tore. „Christof Hradek ist ein weiterer, wichtiger Baustein in unserer Mannschaft“, erklärte EHC-Cheftrainer Thomas Vogl. „Er ist schnell, kann gut schießen, arbeitet hart und hat sich bisher gut entwickelt. Diese Entwicklung ist noch nicht zu Ende und wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass er den nächsten Schritt machen kann und ein noch stärkerer Oberliga-Stürmer wird“, so Vogl weiter.

Neben Christof Hradek kann der EHC Waldkraiburg für die Truppe neben dem Eis auch einen Neuzugang begrüßen. Mit Dr. Hamid-Reza Teymouri haben die Industriestädter nämlich einen zweiten ehrenamtlichen Team-Arzt für die Oberliga-Mannschaft gewinnen können, der sich in Zukunft mit Team-Doc Dr. Stelian Stefan ergänzen wird. Bereits in der letzten Saison war er vereinzelt dabei und jetzt zählt Dr. Teymouri, der als leitender Oberarzt in der Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie im Krankenhaus Landshut-Achdorf arbeitet, zum festen Team. Mit seiner Familie lebt er in Mühldorf und ist bereits vollends vom Eishockey-Virus infiziert. Dafür gibt es bekanntlich zwar keine Heilung, doch das ist zu verschmerzen.