Bulls empfangen Selb zum Start in die MeisterschaftsrundeERC Sonthofen will gute Platzierung erreichen

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Die Mannschaften, die am Ende der Meisterschaftsrunde Anfang März unter den ersten vier Teams der Tabelle stehen, spielen häufiger zu Hause im Gegensatz zu den Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht. Gleich in zweifacher Hinsicht ist das Heimrecht daher interessant: Sportlich, da die Fans zu Hause in größerer Zahl hinter ihrem Team stehen und finanziell, da mit mehr Heimspielen natürlich auch höhere Einnahmen zu erzielen sind. In den zunächst folgenden vierzehn Spielen der Meisterschaftsrunde werden 42 Punkte vergeben. Bislang haben die Bulls zu Platz vier einen Abstand von 13 Punkten. Es ist also ein großer Kraftakt notwendig, um das neu gesteckte Ziel zu erreichen.

Doch mit Herausforderungen kennt sich ERC-Trainer und sportlicher Leiter Heiko Vogler aus. Mit einem im unteren Bereich der Liga angesetzten Budget formte er eine Mannschaft, die aus dem angepeilten Platz acht nach Abschluss der Hauptrunde einen sechsten Platz machte und damit das zuerst gesteckte Ziel und die Erwartungen vieler Fans übertraf. Hinzu kommt: Der Trainer der Bulls kann am Freitag um 20 Uhr zu Hause gegen die Selber Wölfe wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle vier Reihen stehen Vogler zur Verfügung, darunter auch Augsburgs Youngstar Marco Sternheimer, der von der DNL-Mannschaft der Panther per Förderlizenz wieder zurück zum Sonthofer Kader stößt.

Einfache Teams gibt es spätestens seit der Ligateilung zu Beginn der neuen Runde am Freitag nicht mehr, wenngleich die Liga auch zuvor schon eine echte Herausforderung darstellte. Nun liegt der Fokus auf dem neuen Ziel: Platz vier. Wichtig sind für Heiko Vogler dabei auch möglichst viele Zuschauer: „Wenn das ganze Stadion ein Hexenkessel ist und du als Spieler merkst, wie die Leute hinter dir stehen und dich anfeuern, das ist wie Aufwind unter den Flügeln. Du spielst viel befreiter und kannst über dich hinauswachsen. Genau das brauchen wir jetzt von den Fans.“

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