Blue Devils Weiden setzen sich gegen Landshut durchMit großem Kampf den Favoriten geschlagen

(Foto: Jürgen Masching/Blue Devils Weiden)(Foto: Jürgen Masching/Blue Devils Weiden)
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Mit den Verteidigern Daniel Willaschek und Valentin Bäumler sowie den Angreifern Marco Habermann und Lukas Zellner fehlten den Weidenern vier Akteure. So spielte man in der dritten Reihe hauptsächlich mit Juniorenspielern. Der EV Landshut ging von Anfang an ein hohes Tempo, die Blue Devils hielten mit Kampf und einem starken Torhüter Johannes Wiedemann dagegen. Beim ersten Powerplay in der zwölften Minute gingen die Gäste in Führung als Julien Pelletier einnetzte. Weitere Chancen wurden jedoch durch Wiedemann mit teilweise starken Saves entschärft.

Im zweiten Drittel dann die nächste Verletzung, als in der 24. Minute Philipp Siller von einem Landshuter gecheckt wurde und mit der Trage vom Eis musste. Er zog sich eine schwere Schulterverletzung zu, die einen längeren Ausfall zur Folge hat. Der EV Landshut war weiter tonangebend, das 2:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Und als Michael Kirchberger auf der Strafbank saß, dachten alle, nun ist es soweit. Aber dann schnappte sich nach einem Fehlpass Tomas Rubes die Scheibe, passte sie vor dem Tor auf Martin Heinisch und der schloss eiskalt zum 1:1 ab. Nun wurden die Niederbayern aggressiver, was auch zur Folge hatte, dass sich Christian Ettwein nach einem Check gegen den Kopf von Marcel Waldowsky eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte.

Im letzten Drittel besannen sich die Landshuter wieder auf das Eishockey spielen und es rollte ein Angriff auf den Anderen auf das Tor der Blue Devils. Aber entweder trafen diese das Tor nicht oder Wiedemann hatte etwas dagegen. Bis zur 57. Minute hielt das Bollwerk der Oberpfälzer, doch dann traf Maximilian Hofbauer doch zum 2:1 für Landshut. Trainer Ken Latta nahm daraufhin seinen Torwart herunter und mit sechs Feldspielern kämpften sich die Blue Devils zum Ausgleich, als Marco Pronnath den Puck 55 Sekunden vor Schluss über die Linie drückte.

In der Overtime hatten beide Mannschaften gute Einschussmöglichkeiten. Als dann die Landshuter den Puck an der eigenen blauen Linie verloren, schnappte sich Martin Heinisch diesen und schob ihn Torwart Berger durch die Beine zum vielumjubelnden 3:2-Siegtreffer.

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